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Gdynia ist das beste Geschäft, das Polen je gemacht hat!
Gdynia bedeutet für viele Polen ein Synonym von Unternehmungslust, Arbeitsamkeit und wirksamer Entschlossenheit im Streben nach Erfolg. Man braucht diese Eigenschaften, um eine Stadt in einen gut funktionierenden Organismus zu verwandeln, d. h. in einen bequemen, menschenfreundlichen Ort, in dem man leichter als anderswo eine interessante Arbeit, eine gute Schule und Wohnung finden kann, wo der Nahverkehr reibungslos verläuft, Dienstleistungen leicht zugänglich sind und das Erholungsangebot - breit und mannigfaltig ist. Das letztere wird durch die herrlichen natürlichen Bedingungen begünstigt - durch die See, den Strand, die Hügel und Wälder. Es handelt sich also um eine Stadt, in der man einfach leben will - wie eben in Gdynia.
Wer noch nie die Gelegenheit hatte, selbst zu erfahren, daß Gdynia tatsächlich ein seltenes Phänomen ist, und wer diese weitverbreitete Meinung argwöhnisch betrachtet, sollte es rasch nachholen, hierherkommen und sich von der Richtigkeit dieser Feststellung persönlich überzeugen! Egal, ob er/sie als Tourist/in oder als Geschäftsmann/frau kommt. Als Stadtführer kann ihm/ihr zum Beispiel diese Publikation dienen. Wir werden uns bemühen, die etwaigen Zweifel der Skeptiker zu zerstreuen, indem wir die aussagekräftigsten, mit konkreten Zahlen fundierten Beispiele aus dem Leben der Stadt anführen und so die überzeugenden und ermutigenden Beweise für die Richtigkeit der hohen Bewertungen liefern.
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Die Gdynianer lieben kühne Herausforderungen!
Diese Stadt ist knapp über 80 Jahre alt und es ist wahrhaftig verblüffend, daß sich innerhalb einer so kurzen Zeit an einem Ort so viele günstige Faktoren kumuliert haben, die es im Endeffekt erlaubten, eine derart hohe Marke wie die von Gdynia aufzubauen. Im Jahre 1920 hat ein junger Ingenieur, Tadeusz Wenda, der nach einem optimalen Ort für den Bau eines Hafens suchte, das Fischerdorf im Tal des Flusses Chylonka an der Danziger Bucht ausgewählt. Sein Wissen und seine Phantasie sagten ihm, daß man eben hier einen großen modernen Hafen entwerfen und erbauen sollte.
Seine Idee nahm blitzschnell die reale Form an. Es genügten etwas über zehn Jahre, um das Fischerdorf, das Gdynia noch 1920 war, in eine Stadt mit über 100 Tsd. Einwohnern im Jahre 1939, sowie auch mit einem modernen Handels-, Fischer- und Kriegshafen, mit Werften, Banken, Sitzen der Schiffahrtsgesellschaften, Makler- und Speditionsfirmen, mit Kinosälen, Theaterbühnen und einem reichen Kunstleben zu verwandeln.
Es war deshalb möglich, weil hier aus dem ganzen Land Menschen zusammenströmten, die gegen Anstrengungen schon abgehärtet waren und besondere Merkmale aufwiesen - sie waren mutig, fleißig und entschlossen. Sie beschlossen, hier nicht nur den Hafen und die Stadt, sondern auch ihr eigenes Leben vom Grund auf aufzubauen. Es waren Ingenieure, Architekten, Baumeister, Handwerker, Kaufleute, Ärzte und Künstler, also die Crème de la Crème der damaligen Bevölkerung Polens.
Hier entstand eine spezifische Mischung von menschlichen Charakteren, Berufen und Talenten, aber auch von Bräuchen und Traditionen, die den Anfang dieser einzigartigen Stadtgemeinschaft bildeten. Die heutigen Gdynianer sind Vertreter der dritten und sogar vierten Generation jener Pioniere.
Aber auch heute kommen aus allen Richtungen Menschen nach Gdynia, die sich von der Legende und vom guten Ruf der Stadt angezogen fühlen. Auch sie bringen mit sich dieses besondere Gen der romantischen Unternehmungslust und der guten Organisation, das schon die Stadtgründer zweifellos in sich trugen. Menschen, die ihre mutigen Träume und Pläne realisieren wollen und ihr Vertrauen darauf setzen, daß es ihnen eben hier am besten gelingen wird. Und das ist auch richtig! Der schützende Gdyniaer Genius loci, der den Pionieren zugeneigt war, begünstigt auch unsere Zeitgenossen.
Das, was das Business am liebsten hat
Das, was die Unternehmer am liebsten haben, ist eine gute Business-Umgebung mit einem investitionsfreundlichen Klima, einer modernen technischen Infrastruktur, mit Energieressourcen, einem gut ausgebildeten Personal, einer leichten Zugänglichkeit, einem hohen Niveau der Dienstleistungen und einem attraktiven Erholungsangebot.
Infolge der Strategie einer harmonischen Stadtentwicklung, die von der hiesigen Selbstverwaltung konsequent realisiert wird, verfügt Gdynia über ausreichende Energie- und Wasserressourcen, ein modernes Abfallwirtschaftssystem, sehr gute Verkehrsverbindungen - Straßen-, See-, Eisenbahn- und bald auch Flugverbindungen, eine saubere natürliche Umwelt, ein Bildungssystem auf höchstem Niveau, einen gut organisierten Gesundheitsdienst und öffentlichen Nahverkehr sowie ein außergewöhnlich attraktives Angebot, was Kultur und Formen der aktiven Erholung anbelangt.
Es gibt in Gdynia einen starken Dienstleistungssektor - dazu gehören Banken, Versicherungen, Beratungen, Makler und Speditionen. Reich und vielfältig ist auch der Handels- Transport- und Baudienstleistungsmarkt.
Laut einer großen soziologischen Untersuchung „Gesellschaftsdiagnose", die ein eigentümliches Portrait Polens und seiner Bewohner bildet, ist das Leben in Gdynia am besten von allen 19 größeren Städten des Landes. Für die Unternehmen ist es eine wertvolle Information. In sachlicher Hinsicht ist der Rat des Sozialen Monitorings unter der Leitung vom Prof. Janusz Czapiñski für die Diagnose verantwortlich. Die Ergebnisse sind auf der Website http://www.diagnoza.com./ zugänglich.
Es macht Sinn, wenigstens einige Daten anzuführen.
23,1% der Einwohner von Gdynia sind mit ihrer Stadt sehr zufrieden, was Gdynia den ersten Platz unter den 19 größten polnischen Städten gibt;
49,5% der Einwohner bewertet ihr Leben als hervorragend oder als gelungen;
3,16% Personen (die geringste Zahl in den untersuchten Städten) weisen Symptome einer Depression auf;
41,4 % Menschen in Gdynia sind unternehmungslustig;
61% Personen haben zu Hause einen Internet-Anschluß;
46,2% (der letzte, 19. Platz) sind seßhaft, was ein Zeugnis der Mobilität der Bewohner von Gdynia ist;
35,8% Personen haben innerhalb der letzten 7 Jahre mindestens einmal ihren Arbeitsplatz gewechselt (1. Stelle);
26 Minuten brauchen sie im Durchschnitt, um Ihren Arbeitsplatz zu erreichen;
In puncto Einkommen pro Kopf - 2. Stelle in Polen;
9,5% (letzter Platz, nur vor Warschau) der Einwohner haben es vor, in den nächsten 2 Jahren wegen Arbeit ins Ausland auszureisen (vgl. Allenstein: 27,1%);
3,2% haben in den letzten 2 Jahren im Ausland gearbeitet (in Breslau 6,8%);
66% machen Abfalltrennung;
83% deklarieren Egalitarismus;
19% trauen anderen Menschen (22% in Posen, 5% in Thorn);
38% halten die Demokratie für die optimale Regierungsform;
Der Indikator soziale Pathologien, bei der Ausgangsbeurteilung „0", beträgt für Gdynia -0,6;
3,3% wurden Opfer von Straftaten (vgl. in Katowice: 21,3%).
Auch in den Ranglisten der Wirtschaftlichkeit nimmt Gdynia seit Jahren den führenden Platz ein.
Das neueste Zeugnis der hohen Position Gdynias ist die „Bronzemedaille" in der im Juli 2008 von der meinungsbildenden Tageszeitung „Rzeczpospolita" bekanntgemachten Rangliste der Besten Städte Polens. Berücksichtigt wurden dort solche Kriterien, wie finanzielle Situation und Investitionsaufwendungen, Entwicklungsdynamik, Höhe der Verschuldung (zu wenig Stadtschulden beweisen eine Investitionsträgheit, zu hohe Schulden - eine Nachlässigkeit im Umgang mit öffentlichen Mitteln), Ausgaben für die Infrastruktur und den Umweltschutz, sowie die Höhe der EU-Zuschüsse.
Die stabilen Selbstverwaltungsbehörden von Gdynia, die eine außergewöhnlich hohe Unterstützung seitens der Bewohner genießen, begünstigen die Entwicklung der lokalen Unternehmen, indem sie im Rahmen der in Polen und in der EU geltenden Gesetze entsprechende Bedingungen sowie ein freundliches Klima für Investitionen jeglicher Art schaffen und dadurch die Investoren ermutigen.
Eine Stadt an der Route
Gdynia liegt an der Kreuzung von einigen Routen - des Paneuropäischen Verkehrskorridors VI und der zukünftigen Via Hanseatica. Es ist ein Seestraßen-, Straßen-, Eisenbahn- und bald schon auch Flugroutenknoten.
Von Gdynia aus gibt es regelmäßige Schiffsverbindungen nach Skandinavien, Großbritannien, Deutschland, sowie auch mit dem Mittelmeer und mit Süd- und Nordamerika. Besonders wichtig und zukunftsträchtig ist die Fährenverbindung nach Karlskrona, das für Polen eine Pforte nach Skandinavien bildet. Seit 2009 kann man von Gdynia aus auch die deutschen Städte Travemünde und Rostock, sowie Helsinki, die Hauptstadt von Finnland, erreichen.
Die letzten Jahre bildeten eine Zeit der großen Investitionen in Gdynia. Vor allem waren es Straßenbauinvestitionen, die schon jetzt ein wachsendes Interesse der Investoren und eine Steigerung des Güterumschlags im Hafen zur Folge haben, sowie auch die höhere Aktivität des Banksektors, eine extrem niedrige Arbeitslosenrate und in der Folge, die hohe Lebensqualität und den Reichtum der Einwohner.
Die größte und wichtigste von den Straßenbauinvestitionen, die von der Stadt mit Hilfe der EU-Fonds realisiert wurden, war die im Juni 2008 eröffnete Trasa Kwiatkowskiego (Kwiatkowski Route), eine sehr malerische Straße, die, was bedeutend ist, kolisionsfrei die Container- und Fährenterminals mit dem Netz der inländischen und internationalen Straßen verbindet. Es ist praktisch der Beginn des Baus der A1-Autobahn auf dem Gebiet unseres Landes.
In die Modernisierung des Gdyniaer Straßennetzes hat sich der Vorstand des Seehafens Gdynia eingeschaltet. Er hat den fast gleichzeitig mit der Trasa Kwiatkowskiego abgeschlossenen Umbau der Hafen-Umgehungsstraße, nämlich der Ulica Janka Wi¶niewskiego, mitfinanziert. Außerdem hat er die Modernisierung der Ulica Polska realisiert, die ebenso wesentlich für diesen in wirtschaftlicher Hinsicht neuralgischen Stadtteil ist.
Einer Weiterentwicklung des Hafens und der Firmen, die darin tätig sind, wird auch das Zentrum für Logistik dienen mit der Fläche von ca. 175 Tsd. m2. Um attraktive Bedingungen für die Investoren sicherzustellen, hat der Vorstand des Seehafens Gdynia AG eine Zusammenarbeit mit der Pommerschen Sonderwirtschaftszone aufgenommen, um das Gelände des zukünftigen Zentrums für Logistik dem Gebiet der Sonderzone einzugliedern.
Das Zentrum entsteht gleich an der Trasa Kwiatkowskiego, in der Nähe der Containerterminals und gleichzeitig auch unweit von den Anschlußbahnen PKP-PLK, die das Gelände mit der Hauptbahn E65 (Dreistadt - Warschau, Dreistadt - Schlesien) verbinden. Der Abschnitt dieser Hauptbahn zwischen Gdynia und Warschau wird gerade einem großen Umbau unterzogen, und zwar im Rahmen der Revitalisierung des Paneuropäischen Verkehrskorridors, der die Ostsee mit der Adria und dem Balkan verbindet. Heute fährt ein Expreßzug von Warschau nach Gdynia ca. 5 Stunden, nach der Modernisierung soll die Reisezeit auf 2,5 Stunden verkürzt werden.
Ein weiterer Impuls für die Entwicklung der Stadt und der ganzen Region wird die Realisierung des ehrgeizigen Projektes der Adaption des Militärflughafens im Stadtteil Kosakowo (Babie Do³y) für zivile Zwecke sein. Aus diesem Anlaß ist die Zweckgesellschaft Flughafen Gdynia-Kosakowo GmbH entstanden.
Der seit fast 70 Jahren existierende Flughafen ist nur ein paar Minuten Autofahrt von der erwähnten Trasa Kwiatkowskiego und gleichzeitig auch vom Hafen entfernt. Vom Militär ständig aufs neue modernisiert, ist er einer der modernsten und sichersten Flughäfen in Polen. Er ist mit neuesten Navigationsvorrichtungen ausgestattet und hat einen äußerst günstigen Standort - sowohl aufgrund der meteorologischen Bedingungen als auch wegen seiner Lage gegenüber der Stadt. Mit seiner Fläche von über 700 ha verfügt er über eine große Flächenreserve für den Bau der notwendigen Dienstleistungsinfrastruktur. Er hat eine eigene Eisenbahnlinie, die in baldiger Zukunft den Anfangsabschnitt der Metropolbahn-Strecke bilden wird, die den Flughafen mit dem Zentrum von Gdynia - und am anderen Ende der Strecke - mit dem Lech Wa³êsa-Flughafen und dem PGE Arena-Stadion in Danzig verbinden wird, auf dem die Fußball-Europameisterschaftsspiele Euro 2012, und später - verschiedene große Sport-, Wirtschafts- und Kulturveranstaltungen stattfinden werden.
Die Hauptmotivation für den Bau eines zivilen Flughafens in Gdynia bilden die steigenden Trends der Passagierflüge aus und nach Polen, sowie auch die wachsende Beliebtheit der sog. general aviation. Nach der Ansicht der Fachleute sollte der Flugplatz in Gdynia-Kosakowo eine wesentliche Rolle in der Strategie des Flughafennetzes in der Wojewodschaft Pommern spielen. Am Anfang wird er eine Alternative für den allgemeinen und geschäftlichen Flugverkehr auf dem Lech Wa³êsa-Flughafen. Langfristig sollte der zukünftige Flughafen Gdynia-Kosakowo nach ihrer Meinung, je nach dem Tempo der Entwicklung und der Intensität des Flugverkehrs in Danzig, als zweiter Flughafen in Betracht gezogen werden, der den kommerziellen Passagierverkehr im Ballungsgebiet der Dreistadt bedienen wird.
In die Vorbereitungen für die Eröffnung des Flughafens Gdynia-Kosakowo haben sich die Selbstverwaltung von Gdynia sowie auch der bisher einzige Benutzer dieses Objektes, nämlich die Kriegsmarine, stark engagiert. Viele in der Flugbranche zählende Firmen zeigen ein Interesse daran, ihr Kapital in dieses vielversprechende Unternehmen anzulegen.
Mit der See im Wappen
Heute ist Gdynia eine der Städte in Polen, die sich am dynamischsten entwickeln und in denen die Mittel- und Kleinunternehmen die erste Geige spielen. Die kleinsten Firmen, die bis zu 9 Mitarbeitern zählen, bilden über 90% der Gdyniaer Gewerbetreibenden. Vor zwanzig Jahren herrschte in Gdynia, ähnlich wie in ganz Polen, die Schwerindustrie vor, welche von verschiedenen Seewirtschaftsbetrieben vertreten war, die Belegschaften von mehreren Tausend Mitarbeitern hatten.
Seit jener Zeit haben Unternehmen, die mit der See verbunden sind, eine große technologische Umwandlung erlebt. Sie wenden moderne Managementsysteme an und erobern neue Absatzmärkte, stoßen aber gleichzeitig auf bisher unbekannte Gefahren und Herausforderungen, die sich aus der Öffnung der Grenzen, aus der freien Marktwirtschaft und dem Wettbewerb ergeben. Es sind keine Riesenunternehmen mehr, sondern moderne Firmen - egal ob es sich um den Hafen mit seinen zahlreichen Terminals, oder um die Werften, die Speditions-, Makler- oder Logistikfirmen, bzw. um Schiffahrtsagenturen handelt. Weiterhin sind ca. 40 % der beschäftigten Einwohner von Gdynia mit diesem Sektor verbunden. Und es ist ein Wirtschaftsbereich, der sich noch mit Sicherheit weiterentwickeln wird.
Gdynia setzt auf das Moderne
Die Zukunft gehört den Mittel- und Kleinunternehmen, die auf die Bedürfnisse des Marktes flexibel reagieren, innovativ sind, high Technologies, also Gebiete wie Informatik, Biotechnologie, Telekommunikation, Produktdesign, Umweltschutz vertreten, sowie auch Dienstleistungen, die mit der Steigerung des Wohlstands der Einwohner stärker in Anspruch genommen werden.
Die Arbeitslosenrate ist hier am niedrigsten von ganz Polen (im Juni 2009 betrug sie 3,1%).
Eine effiziente Firma, die nach qualifizierten Arbeitskräften sucht, denen sie Stabilität und gute Entwicklungsmöglichkeiten bietet, wird leicht ihre Mitarbeiter in Gdynia finden. So war es zum Beispiel mit Thompson Reuters, die hier gerade vor kurzem ihr sechstes Analysezentrum in der Welt gegründet hat, das sich mit der Analyse der Märkte in Ost- und Mitteleuropa, sowie im Nahen Osten befaßt. Eine Beschäftigung haben hier junge, gut ausgebildete Ökonomiefachleute gefunden. Ähnlich erging es der spanischen Firma Geoban, die eben Gdynia für ihre erste Niederlassung in Polen ausgewählt hat und sich hier intensiv zu entwickeln vorhat.
Einen Beweis der Ambitionen der hiesigen Milieus bildet Pomorski Park Naukowo-Technologiczny [der Pommersche Wissenschafts- und Technologiepark], der durch den Willen der Gdyniaer Selbstverwaltung dank einer starken finanziellen Unterstützung seitens der Europäischen Union entstanden ist. Es ist ein moderner Komplex mit einem günstigen Standort, der aus Laboren, Prototypenräumen, Büroräumen, Konferenzsälen, Ausstellungsräumen und einem Erholungsraum besteht, alles im höchsten Standard auf einem postindustriellen Gelände erbaut. Firmen, die vom wissenschaftlichen Rat zugelassen wurden, genießen hier zahlreiche Vergünstigungen, die ihnen beim Einstieg in den Wettbewerbskampf auf dem Markt helfen. Sie können hier auf eine sachliche Unterstützung und Beratung zählen.
Junge, kreative Menschen, die häufig erst ihre ersten Schritte in der Wissenschaft und im Business machen, haben hier hervorragende Bedingungen für die Realisierung von kühnen, oft genialen Ideen, vor allem auf dem Gebiet der Biotechnologie, des Produktdesigns und der Informatik. Es sind hier schon über 70 Firmen tätig und die Warteschlange der Kandidaten für einen freien Platz wächst ständig. Als notwendig hat sich der Ausbau des Parks erwiesen, der übrigens schon geplant wird.
Die Leader des Gdyniaer Business
Die Leader des Gdyniaer Business sind Firmen, die schon im Inland und sogar im Ausland eine gute Marke haben. Sie vertreten ein breites Spektrum von Branchen. Sie sind alle durch ihren innovativen Geist sowie auch durch die höchste Qualität der von ihnen angebotenen Produkte und Dienstleistungen gekennzeichnet. Die meisten von ihnen sind in den letzten Jahren entstanden, aber zum Beispiel der Vorstand des Hafens Gdynia AG, ein Juwel in der Krone des Gdyniaer Business, ist gleichzeitig eine der ältesten hiesigen Firmen, denn ja mit dem Hafen in Gdynia hat ja alles in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts angefangen.
Der Hafen Gdynia ist ein Hafen der A-Kategorie, der im 6. Korridor des TEN-T-Netzes liegt, dessen Entwicklung eine der Prioritäten in den strategischen Plänen Polens und auch der Europäischen Union ist.
Die Umladungen im Gdyniaer Hafen wachsen ständig in allen Gruppen (im Durchschnitt um 10-15% jährlich). Die Entwicklung der Ro-Ro-Ladungen bildet - neben den Container- und Fährenladungen - eine der drei strategischen Prioritäten der Entwicklung des Hafens. Für das Jahr 2010 werden die Umladungen in der Gesamthöhe von ca. 2 Millionen Tonnen prognostiziert.
Derzeit dauert ein großer Investitionsboom im Gdyniaer Hafen. Dies sind die wichtigsten Aufgaben für die nächsten Jahre:
- Aufbau der Infrastruktur für die Bedienung der Fähren mit einem Straßen- und einem Eisenbahnzugang im Hafen;
- Umbau des Hafenkanals im Hafen von Gdynia;
- Aufbau der Infrastruktur des Zentrums für Logistik im Hafen;
- Ausbau der Infrastruktur für die Bedienung der Ro-Ro-Schiffe mit einem Straßen- und einem Eisenbahnzugang im Hafen Gdynia;
- Bewirtschaftung des Bulgarischen Kais im Hafen Gdynia;
- Bau von Vorrichtungen, welche die Emission der Benzindämpfe in die Luft im Hafen Gdynia einschränken werden.
Alle diese Aufgaben werden der Weiterentwicklung der Firmen dienen, die als Business-Leader im Gdyniaer Hafen tätig sind. Es sind die folgenden Unternehmen: BCT - Ba³tycki Terminal Kontenerowy sp. z o.o. [Ostsee Containerterminal GmbH], Gdynia Container Terminal SA, Ba³tycki Terminal Drobnicowy sp. z o.o. [Ostsee Stückgut-Terminal GmbH], Ba³tycki Terminal Zbo¿owy sp. z o.o. [Ostsee Getreideterminal GmbH]; Morski Terminal Masowy Gdynia sp. z o.o. [See Massengut-Terminal GmbH].
Zur Gruppe der Leader gehören bestimmt die Speditionsfirmen, und unter ihnen - eine der ältesten in Europa, nämlich C.HARTWIG Gdynia S.A., oder ihre Mitstreiterin, das vor kurzem gegründete Agroland.
Eine starke Branche in Gdynia ist das Bauwesen, das von verschiedenen Developer-, Architekten-, Bauunternehmen, sowie von begleitenden Firmen und Immobilienvermittlern vertreten ist. Die Spitze unter ihnen bilden ohne Zweifel Allcon, Hossa, Invest Komfort und Mega.
Auch die IT-Branche entwickelt sich in Gdynia blitzschnell. Ihre hervorragendsten Vertreter, die zahlreiche Preise gewonnen haben, sind solche Firmen wie VECTOR, IVO SOFTWARE, und auch Asseco (früher Prokom Software).
Gdynia ist eine wahre Wiege von Telekommunikationsfirmen. Hier sind entstanden und entwickeln sich solche in ganz Polen bekannten Unternehmen, wie Vectra oder MULTIMEDIA Polska, aber auch RADMOR, das Rundfunksender und Funktelefone herstellt.
Eine der besten Banken auf dem Markt, die NORDEA Bank Polska, hat ihre Zentrale eben in Gdynia, was sowohl der Bank als auch der Stadt zur Ehre gereicht.
Es sind nur einige Beispiele, die tatsächliche Liste der Leader ist noch viel länger.
Gdynia - eine touristische Perle Pommerns
Gdynia ist kein Urlaubsort sensu stricto, trotzdem verdient es zweifellos den Namen einer touristischen Perle von Pommern. Die Sommergäste werden wirksam angelockt, und zwar sowohl durch die hiesige Natur -die schöne Lage zwischen den bewaldeten Hügeln in direkter Seenähe, sowie die See selbst mit ihren geschützten und wilden Stränden, der Segel-Marina, der Anlegestelle für Passagierschiffe und Fähren, sowie den Museumsschiffen auf dem Wasser - als auch durch das reiche Kultur-, Erholungs- und Sportangebot.
Einer der an der See liegenden Stadtteile - Or³owo - mit seinem hölzernen Seesteg, der malerischen Kliffküste, der Fischeranlegestelle und der Sommerbühne des Strandtheaters, mit stimmungsvollen Kaffeehäusern und Matrosenkneipen, mit Pensionen und prachtvollen Residenzen - ist ein Kurort im wahrsten Sinne des Wortes!
Obwohl Gdynia eine sehr junge Stadt ist, zieht es auch diejenigen Touristen an, die an der Geschichte oder auch, paradoxerweise, an modernen Baudenkmälern des stilvollen, eleganten Gdyniaer Modernismus interessiert sind.
In den letzten Jahren sind in Gdynia neue Attraktionen entstanden, die ebensogut den Einwohnern als auch den Besuchern dienen, wodurch das Erholungsangebot der ganzen Region bereichert wird. Dank den immer besseren Verkehrsverbindungen wird Gdynia jedes Jahr von mehr Touristen besucht. Über 100 Tsd. kommen im Sommer mit großen Passagierschiffen. Dieser Zahl soll man die rund 350 Tsd. Passagiere der Stena Line- und Finnlines-Fähren hinzufügen, die zwischen Gdynia und Karlskrona bzw. zwischen Gdynia und Helsinki, Travemünde oder Rostock fahren. Ein unfehlbarer touristischer Magnet sind die Treffen der weltgrößten Segelschiffe. Gdynia war schon viermal (in den Jahren 1974, 1992, 2003, 2009) der Gastgeber dieser Veranstaltung. Die letzte Edition, die am. 2.-5. Juli 2009 stattfand, hat die Rekordzahl von 2,5 Millionen Besucher in die Stadt angezogen. Es ist eine hervorragende Werbung für die Stadt.
Nach Gdynia - um einzukaufen
Eine der stärksten Seiten von Gdynia ist bestimmt der Handel. Sowohl der große Handel, der von internationalen Speditionsunternehmen und von Großhandelfirmen betrieben wird, die ihren Standort im Hafen oder in Industriebezirken haben, als auch der Einzelhandel.
Die Wendezeit in Polen bildete im Gdyniaer Handel eine Periode der intensiven Expansion von neuen Handelszentren. Es ist hier gelungen, den Fehler zu vermeiden, der in vielen polnischen und europäischen Städten begangen wurde, in denen sich die Standorte der großen Handelszentren außerhalb der Stadt befinden, was zu einem allmählichen Absterben der traditionellen Stadtzentren geführt hat.
Die Handelszentren in Gdynia befindet sich in der Nähe des Stadtzentrums und gleichzeitig der Durchfahrtsstraßen und der Wohnsiedlungen. Auf diese Weise konnte man auch die anderswo auftretenden Verkehrsprobleme vermeiden, insbesondere in den Spitzenzeiten auf den Zufahrtsstraßen.
Die Straßen Gdynias erleben eine ständige Verwandlung. Verschwunden sind Lebensmittel- oder Fleischerläden und Handwerksdienstleistungen zugunsten von Boutiquen mit Markenkleidung und -schmuck und Luxuswaren, sowie auch von Kaffeehäusern, Pubs und Restaurants. An den Hauptstraßen Gdynias haben außerdem nach dem Vorbild der europäischen Metropolen die Reisebüros, Rechtsanwalts- und Notarkanzleien, elegante Arztpraktiken und Kliniken, sowie auch Bankfilialen und Büros der Finanzberatungsfirmen einen Standort gefunden.
Die in den letzten Jahren gewaltige Expansion der Bankniederlassungen in der Stadtmitte ist ein Phänomen, das die Business-Dynamik und Marktattraktivität von Gdynia beweist. Es hat aber auch seine negativen Seiten, die zum Gegenstand der Sorge der Stadtbehörden wurden, da die letzteren eine harmonische Entwicklung sowie eine handelsmäßige und touristische Attraktivität dieses Stadtteils anstreben.
Die wachsende Konjunktur dieser Firmen wird zweifellos durch Aktivitäten der Stadtbehörden begünstigt, welche die Schönheit dieses „Gdyniaer Salons im Freien" zum Zweck haben. Ulica ¦wiêtojañska - eine der bekanntesten Straßen in Polen, wurde komplett renoviert und modernisiert. Sie ist heute der große Stolz der Einwohner von Gdynia und ihre beliebteste Spaziergangsroute. Das ganze Stadtzentrum, das ein im europäischen Maßstab einzigartiges Beispiel der in kürzester Zeit (1926-1939) realisierten modernistischen Stadtbebauung bildet, wurde auch dank den Bemühungen der Stadtbehörden in die Baudenkmalliste eingetragen. Noblesse oblige - deshalb können die Immobilieneigentümer aus diesem Bezirk von der Stadt Zuwendungen für die Renovierung ihrer Bürgerhäuser erhalten, die durch den Zahn der Zeit und die sozialistische Anti-Wirtschaft zerstört wurden.
Gdynia als Treffort
Gdynia ist eine Stadt mit enormer Energie und viel Potential. Kein Wunder, daß die Veranstalter von verschiedenen Wirtschaftsforen, wissenschaftlichen Konferenzen, Symposien, Kongressen, Treffen, Messen oder Festivals vom internationalen Rang gerne diese Events hier organisieren.
Die Gdyniaer Selbstverwaltung ist auch ein Organisator solcher Veranstaltungen. Die längste Tradition haben Internationale Wirtschaftsforen, deren Ziel Erfahrungsaustausch und eine Begegnung mit Autoritäten ist, sowie auch eine Werbung für die Stadt. Die Vorteile von Gdynia - einer Business-Stadt - sind in Polen bekannt. Wichtig ist, daß auch die Unternehmer aus anderen Ländern sie kennenlernen und als eine Chance für den Erfolg ihrer Ideen betrachten, insbesondere diejenigen, die für die Stadt am wertvollsten sind, d. h. die daran interessiert sind, im Bereich der neuesten Technologien - Informatik, Biotechnologie, Produktdesign, Finanzdienstleistungen - zu investieren. Den Rang dieser Wirtschaftsforen beweist die jeweilige Schirmherrschaft des Staatspräsidenten der Republik.
Es steigt die Zahl der Bürohäuser der A-Klasse in Gdynia. Der neueste Bürokomplex, der den Benutzern einen hohen Arbeitskomfort garantiert, ist der aus fünf Gebäuden bestehende £u¿ycka Office Park, ein hervorragender Standort. Gdynia verfügt über größte Büroflächen von allen Städten Nordpolens.
Man muß allerdings zugeben, daß unsere Stadt keinen Kongreßsaal hat, der dem derzeitigen Bedarf gewachsen wäre. Die größten Veranstaltungen finden in den Räumen des Musiktheaters oder in verschiedenen Gdyniaer Hotels statt. In den Plänen eines Gdyniaer Investors aus der Hotelbranche befindet sich der Bau eines multifunktionellen Saals für 1500 Personen. Wenn dieses Vorhaben realisiert wird, wird es bestimmt zu einem weiteren Magnet, der die Business-Touristen nach Gdynia anzieht.
Die Bildung in Gdynia ist erstklassig!
Eine weitere Stärke von Gdynia ist das hohe Bildungsniveau - von den Grundschulen bis zu den Hochschulen. Die Gdyniaer Selbstverwaltung richtet ihr Augenmerk auf die Bildung, deshalb spart sie nicht an den Fonds für die konstante Verbesserung der Bildungsqualität. Die Investitionen, aber vor allem die Motivationsmechanismen bringen hervorragende Ergebnisse: Die Gdyniaer Jugendlichen erreichen die höchsten Noten bei den Prüfungen und die besten Plätze in den gesamtpolnischen Ranglisten. Schon seit vielen Jahren entscheiden sich über 80% der Gdyniaer Gymnasiasten (13-15 J.) ein Lyzeum (16-18 J.) zu besuchen und ihre Bildung mit dem Abitur zu krönen oder aber an den Hochschulen in Polen bzw. im Ausland fortzusetzen. Das Gdyniaer Bildungsangebot ist breit und attraktiv, da es stets der aktuellen Marktsituation angepasst wird. Schulen und Hochschulen, die für Gdynia spezifisch weil mit der See verbunden sind, wie Akademia Morska [Seeakademie], Akademia Marynarki Wojennej [die Kriegsmarine-Akademie] oder Wydzia³ Oceanografii i Geografii Uniwersytetu Gdañskiego [die Ozeanographie- und Geographieabteilung der Danziger Universität], bieten eine Bildungsmöglichkeit in Richtungen, die den jungen Menschen Chancen für persönliche Entwicklung und für Arbeit geben.
Hier gibt es gute Orte für Business!
"Gdynia ist das beste Geschäft, das Polen je gemacht hat" - sagte einst Eugeniusz Kwiatkowski, der Vorkriegsminister für Industrie und Handel, sowie auch Vizepremier, der nicht ohne Recht als der „Vater von Gdynia" bezeichnet wurde, und zwar aufgrund seiner riesigen Verdienste für unsere Stadt und ihren Hafen. Indem man diesen Gedanken für den Bedarf der heutigen Realität umwandelt, kann man in diesem Sinne sagen, daß man „in Gdynia die besten Geschäfte macht". Beide Behauptungen sind kaum übertrieben.
Gdynia verfügt über ein hohes Potential an Grundstücken für Investitionen, sowohl in den kommunalen Gebieten als auch auf Geländen, die das Eigentum von verschiedenen Unternehmen bilden, wie etwa der Vorstand des Hafens Gdynia AG, Dalmor AG oder die Staatlichen Eisenbahnen, bzw. im Besitz von Privatpersonen bleiben. Ein Teil dieser Grundstücke wurde schon für Investitionen vorbereitet, andere warten noch auf den Abschluß der formalen Prozeduren, wie Privatisierungsverfahren oder Raumordnungspläne. Diese Grundstücke befinden sich sowohl in den industriellen Stadtgebieten als auch in der sog. Stadt-Prestige-Zone - aber auch in den vom Zentrum weiter entfernten, attraktiven Bezirken, die für eine Wohnbebauung bestimmt sind (Residenzen oder ganze Wohnsiedlungen). Das Kennzeichen aller Gdyniaer Investitionsgelände - auch derjenigen, die für eine industrielle Nutzung vorgesehen sind - ist die Nähe zur See oder zum Wald.
Die Maritime Stadt-Prestige-Zone (Water Front) ist ein Gebiet, das zwischen dem Stadtzentrum und der See liegt. In den nächsten Jahren wird es einer starken Verwandlung unterzogen, die mit den aktuellen Trends in der Welt und mit den Ambitionen der Stadt übereinstimmen. Und so wird zum Beispiel infolge des derzeit erarbeiteten Raumordnungsplans und der erwarteten Privatisierung der Firma Dalmor das Gelände des früheren Fischereihafens für die städtischen Investitionen freigegeben. Die bisherigen Funktionen dieses Gebiets werden dem Bedarf des Tourismus, der Kultur, des Sports und des Handels unterordnet. Dies wird bestimmt ein interessantes Investitionsangebot sein.
Auch die Form des heutigen Europarat-Parks und des Skwer Ko¶ciuszki wir sich ändern. Jahrzehntelang bildeten diese Gebiete eine Flächenreserve für das sog. See-Forum. Nun kam die Zeit, um diese alte Idee zu verwirklichen. Entschieden wurde schon der internationale Wettbewerb für das architektonische Konzept des Kulturzentrums, das hier entstehen soll und das aus einem Theater, einer Galerie der modernen Kunst und einer Bibliothek bestehen wird. In dieser Zone sollten bestimmt neue Hotels und Pensionen mit einer ganzen Basis von kulturellen, gastronomischen und Erholungsdienstleistungen entstehen.
Das Gebiet rund um das Stadtamt und den Skwer Plymouth wird in den nächsten Jahren ein weiteres Gebiet von großen Umbauten sein. In Übereinstimmung mit dem Raumordnungsplan sollen hier der neue Sitz des Rathauses und ein multifunktioneller Dienstleistungs- und Handelskomplex entstehen.
Die Entwicklungszone des Stadtzentrums ist ein einzigartiges, etwa 100 ha großes, unbebautes aber technologisch erschlossenes Gebiet an der Grenze zwischen der Stadtmitte und dem Hafen - mit einem Wort das zukünftige „Manhattan" von Gdynia, eine Finanzen-City, die sich vom alten Stadtzentrum durch ihre hohe Bebauung abheben wird. Die Realisierung dieser Vorhaben wird nach der Beendigung der juristischen Prozeduren möglich sein.
Gdynia - Westen ist die die Hauptrichtung der räumlichen Entwicklung der Stadt. Hier, hinter der Umgehungsstraße in den Bezirken Chwarzno und Wiczlino, entstehen die in Grüngebiete einkomponierten Wohnsiedlungen mitsamt der begleitenden Infrastruktur. Dies ist heute das Expansionsgebiet für die Developer in unserer Stadt. Für die Wohnbebauung sind auch die südöstlichen Teile von Gdynia bestimmt - und zwar bis zu den Verwaltungsgrenzen der Stadt in Richtung des Ortes Chwaszczyno - wo außer den Wohngebäuden auch eine unbelastende Industrie zugelassen wird.
Das neueste Stichwort im Investitionsangebot unserer Stadt wird schon bald der Flughafen Gdynia-Kosakowo sein. Der Bau der notwendigen Infrastruktur wird den Anfang bilden. In weiterer Zukunft wird es ein Traumort für den Bau der begleitenden Dienstleistungsinfrastruktur sein, welche die Nähe eines Passagier- und Güterflughafens ausnutzt.
Gdynia - unter diesen ach so herrlichen Naturumständen...
Es ist nicht übertrieben, wenn man behauptet, daß in Gdynia, einer ziemlich großen und modernen Stadt, nicht der Mensch, sondern die Natur die dominierende Rolle spielt, und das sich die Menschen damit sehr gut fühlen. Die See, die Wälder (welche die Hälfte der Fläche von Gdynia einnehmen) und Bäche, die freilebenden wilden Tiere, wie Hasen, Igel, Rehe und sogar die an das friedliche Zusammenleben mit dem Menschen gewohnten und dadurch zahmen Wildschweine begleiten uns oft bei den Spaziergängen durch den Trójmiejski Park Krajobrazowy [Dreistädtischer Landschaftspark] oder durch eines der vier Naturschutzgebiete. All das befindet sich in der Nähe der Wohnsiedlungen.
Viele Städte können Gdynia um diese harmonische Koexistenz mit der Natur beneiden. Die Geschäftsleute, die in der Regel kaum Zeit für Urlaub haben, schätzen diesen Komfort des Lebens in der Natur besonders hoch. In Gdynia ist dieser Zeitmangel kaum zu spüren, denn man kann praktisch jeden Morgen vor der Arbeit in der Nähe des eigenen Hauses im benachbarten Wald oder an der See schnell Energie schöpfen und sich dann am Abend schön erholen.
Alles sehr kultiviert...
Das im Laufe der Jahre stark verwurzelte Bild von Gdynia als einer Business-Stadt, die vor allem mit der See assoziiert wird, hat sich in den letzten Jahren stark verändert.
Gdynia erfreut sich heute des Rufs einer Kulturstadt mit einem interessanten Kulturangebot und einem intensiven Kunstleben. Dadurch wird es nicht nur immer attraktiver als Arbeitsort sondern auch immer angenehmer zum Leben. Vom Jahr zu Jahr mehren sich neue, originelle Initiativen des dynamischen lokalen Milieus von jungen Künstlern. Auch von weitem her melden sich kreative Menschen, die eben hier ihre Ideen verwirklichen möchten. Die Gdyniaer Selbstverwaltung unterstützt die meisten dieser Initiativen, wodurch sie eine Dimension erreichen, die weit hinaus über die Grenzen der Stadt, der Region und des Landes reichen. So ist es mit den Festivals: Heineken Open'er, Festiwal Kultur ¦wiata - Globaltica, Festiwal Polskich Filmów Fabularnych, Ladies' Jazz Festiwal, bei denen Stars von Weltformat auftreten, wie zum Beispiel Joe Cocker, Eric Clapton, Cesária Évora, Sinead O'Connor, Burning Spear, Eve Mendes, Al di Meola und viele andere.
Gdynia hat zwei sehr gute Theater: ein Musik- und ein dramaturgisches Theater, in denen die Zuschauerräume meistens voll sind. Beide Bühnen organisieren Festivals (das Festival der Musiktheater und das Festival der Zeitgenössischen Polnischen Stücke R@port), zu denen die besten Theater aus Polen und dem Ausland eingeladen werden.
Eine Furore haben die zum ersten Mal im Jahre 2008 organisierten Gdynia Design Days gemacht. Gdynia selbst ist doch eine Ikone des Designs, und zwar als ein einzigartiger Komplex der innenstädtischen Bebauung im einheitlichen modernistischen Stil. Modernität verbunden mit der Achtung für die Tradition ist auch ein charakteristisches Merkmal von Gdynia.
Es gibt in Gdynia immer mehr Orte, in denen man ein interessantes Angebot finden kann. Bestimmt gehört dazu das im Herbst des Jahres 2007 eröffnete Muzeum Miasta [Museum der Stadt]; in seiner architektonischen Form, aber auch in seinen Inhalten und in der Art der Präsentation der Geschichte ist es ganz modern. Es lohnt sich, das Museum zu besuchen, denn außer der Dauerausstellung bietet es verschiedene thematische Zeitausstellungen.
Sein bescheidener Bruder ist das Gdyñskie Muzeum Motoryzacji [Gdyniaer KFZ-Museum] - eine wahre Perle unter den polnischen Museen, entstanden dank der Leidenschaft eines einzigen Mannes - eines Sammlers von alten Motorrädern und Autos. Begeistert sind auch die Kinder, die das Centrum Nauki EXPERYMENT [Wissenschaftszentrum EXPERIMENT] besuchen. Hier dürfen sie alles anfassen und bei der Gelegenheit auch die physikalischen Gesetze kennenlernen. Die Erwachsen übrigens auch...
Gesund und aktiv...
Die aktive Erholung bildet einen sehr beliebten Zeitvertreib für die Bewohner von Gdynia. Die Bedingungen dafür sind hier ausgezeichnet! Außer den Naturgegebenheiten - wie Waldpfade oder Strand - die einen zum Spazieren oder Joggen einladen, oder wie die See für die Segler, Taucher und Schwimmer - gibt es in Gdynia immer mehr Plätze, die speziell für solche Sportarten wie Golf, Tennis, Reiten oder Drachenfliegen vorbereitet sind. Und sie alle sind nicht weit.
Ein interessantes und neues Angebot für die Einwohner und Besucher, die sich nach einer aktiven Erholung sehnen, ist der Kolibki Adventure Park - einst eine Motocrossbahn, heute eine Anlage mit einer Quadbahn, einem Seilpark, einer Kletterwand und mit Schießständen. Menschen, die starke Eindrücke brauchen, verbringen hier gern ihre Freizeit, oft kommen sie aber mit ihren Familien. Eine neue Formel des Spiels, der Bewegung und des sicheren aber spannenden Wettkampfs schlägt das Centrum Zoltar vor, in dem man mit Hilfe von elektronischen Waffen in ein Science-Fiction-Land versetzt werden kann.
Die Radwege bilden heute das Augenmerk der lokalen Behörden. In Gdynia gibt es viele davon, besonders in den Wäldern, wenn es aber uns gelingen wird, das Netz mit dem der Nachbarstädte zu verbinden, wird es möglich sein, das ganze Ballungszentrum kolisionsfrei mit einem Fahrrad zurückzulegen.
Die Gdyniaer Selbstverwaltung - ein Business-Partner
Die Selbstverwaltung von Gdynia stellt seit Jahren Bemühungen an, um die lokalen Unternehmen zu unterstützen und die Investoren anzuziehen. Besonders wünschenswert für die Gdyniaer Selbstverwaltung ist die Entwicklung von Mittel- und Kleinunternehmen, die im Sektor der modernen Technologien tätig sind.
Die Gdyniaer Selbstverwaltung sorgt für eine - nach dem europäischen Standard gemessen - gute kommunale Infrastruktur, für ein hohes Bildungsniveau, für einen leichten Zugang von Dienstleistungen, ein attraktives Kulturangebot, eine saubere Umwelt - also generell - für die hohe Lebensqualität der Bewohner, die sowohl subjektiv als auch objektiv hoch bewertet wird. Sie bildet auch ein wesentliches Argument, das von den Investoren in Betracht gezogen wird bei der Entscheidung, wo sie ihr Kapital anlegen möchten.
Es wäre unmöglich, solche Ergebnisse zu erzielen, wenn die Gdyniaer Selbstverwaltung nicht die modernen ökonomischen
Mechanismen in der Verwaltung angewandt und eine tief durchdachte Investitions- und Sozialpolitik geführt hätten.
Unter den zahlreichen Initiativen der Gdyniaer Selbstverwaltung sind manche ganz originell und innovativ, nicht nur im Maßstab unseres Landes. Als Beispiel könnte man den seit Jahren organisierten Wettbewerb „Gdyniaer Businessplan" anführen, der die Unternehmen zu einem Einstieg ins Geschäftsleben ermutigt, das Gdyniaer Zentrum für Unterstützung des Unternehmenswesens, das ebenfalls hauptsächlich für die Anfänger bestimmt ist, oder das von der Europäischen Union geförderte Programm www.innowacje.gdynia.pl, das die Firmen dazu ermuntert, sich innovative Lösungen zunutze zu machen und Erfahrungen in dieser Hinsicht auszutauschen, um Synergieeffekte zu erzielen.
Eine wesentliche Bedeutung haben auch die Werbemaßnahmen, die von der Gdyniaer Selbstverwaltung erfolgreich ergrriffen werden. Dank einer guten Wirtschaftswerbung wird Gdynia als ein für das Business attraktiver Ort angesehen und die hiesige Selbstverwaltung wird allgemein in Polen als ein kreativer Partner für die Unternehmer betrachtet. Dies bezeugen die Siege Gdynias in zahlreichen Ranglisten der meinungsbildenden Medien, und auch in Untersuchungen von objektiven Forschungsinstituten.
Die niedrige Arbeitslosenrate in Gdynia ist ebenfalls ein objektiver Beweis für die Aktivität des hiesigen Milieus, aber auch für die Wirksamkeit der von der Selbstverwaltung ergriffenen Initiativen.
Gdynia - Fakten und Zahlen
Gdynia ist eine Stadt, welche:
- die höchste Lebensqualität unter den größeren 19 (über 200 Tsd. Einwohner zählenden) Städten Polens hat (laut Untersuchung „Soziale Diagnose" unter der Leitung des Prof. Janusz Czapiñski);
- eine der niedrigsten Arbeitslosenraten in Polen hat (im Juni 2009 - 3,1%);
- sich am besten von allen Städten der pommerschen Region entwickelt (Quelle: Pomorski Przegl±d Gospodarczy [Pommerscher Wirtschaftsmagazin] Nr. 4/2007);
- die businessfreundlichste Stadt in Polen ist (laut Monatszeitschrift Forbes - in den Jahren 2007, 2008, 2009);
- stilvoll und modern ist, und als eine Perle des europäischen Modernismus bezeichnet wird;
- Sitz des Oberkommandos der Kriegsmarine der Republik Polen ist;
- den modernsten Handelshafen in Polen hat mit Containerterminals, die zu den besten an der Ostsee gehören;
- der beliebteste polnische Hafen für die weltgrößten Passagierschiffe ist;
- die größte Marina für Segelschiffe in Polen hat;
- den sich blitzschnell entwickelnden Pommerschen Wissenschafts- und Technologiepark mit weltbesten Firmen hat;
- einzigartige Hochschulen hat, in denen Fachleute für Seewirtschaft ausgebildet werden;
- clevere Kinder und ausgezeichnete Schulen hat - die Gdyniaer Schüler erzielen die besten Prüfungsergebnisse in Polen;
- das einzige Centrum Nauki EXPERYMENT (Wissenschaftszentrum Experiment] in Polen hat, in dem die Jüngsten durch das Spiel lernen können;
- der Gastgeber von großen kulturellen, wirtschaftlichen und sportlichen Ereignissen vom europäischen Rang ist, wie Festivals, Konzerte, Ausstellungen, Messen, Wirtschaftsforen und Sportwettbewerbe;
- eine herrliche Lage an der See hat, zwischen vielen mit Moränenwald bewachsenen Hügeln.

phone (+ 48 58) 66 88 000, fax (+48 58) 62 09 798, e-mail: umgdynia@gdynia.pl
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