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Entwicklungsstrategie von Gdynia 2003-2013



Anlage zum Beschluss Nr. IX /182/2003 des Stadtrates Gdynia über die Annahme der Aktualisierung der „Entwicklungsstrategie von Gdynia” vom 25.06.2003.

1. Voraussetzungen der Novellierung der Entwicklungsstrategie von Gdynia

Am 28. Januar 1998 hat der Stadtrat das Dokument angenommen, in dem Ziele und Prioritäten der sozial-wirtschaftlichen Entwicklung von Gdynia in einer langjährigen Perspektive festgelegt und die Aufgaben zu deren Verwirklichung bestimmt wurden. Dieses Dokument, genannt: „Entwicklungsstrategie von Gdynia“, beendete den Prozess der öffentlichen Diskussion über den vorigen Zustand und zukünftige Vorstellungen für die Stadt und hat in Anlehnung an die Ergebnisse vieler Debatten und Facharbeiten die Richtlinien weiterer Änderungen vorausgesetzt.

Folgendes wurde als wichtigstes, langfristiges Entwicklungsziel von Gdynia anerkannt: „Die Erreichung einer dauerhaften, gesellschaftlich akzeptierten und ökologisch nachhaltigen Entwicklung, die europäischen Lebensstandards entspricht und sich dabei die verfügbaren, natürlichen, menschlichen und finanziellen Ressourcen ebenso zu Nutze macht wie die Vorteile der Stadtlage.“
Dieses sehr breit formulierte Ziel war die Vision der Stadtentwicklung und ist noch immer aktuell. Man soll es aber an die Regel für Kontinuität der strategischen Planung der sich ändernden Wirklichkeit anpassen.

In dem vor fünf Jahren beschlossenen Dokument der Entwicklungsstrategie von Gdynia wurde die Notwendigkeit der periodisch zu aktualisierenden Inhalte und Voraussetzungen bestimmt. Es wurde zusätzlich die Fortsetzung der Diskussion über die Art und Weise der Einführung von Eintragungen im Rahmen der Strategie vorgeschlagen. Man zeigte die Notwendigkeit zur weiteren Harmonisierung der Entwicklungspläne der Stadt und zur Entwicklung der großen Wirtschaftseinheiten innerhalb der Stadtgrenzen. Man machte auf die tiefere Zusammenarbeit mit den Werkzeugen zur Durchführung der Strategie aufmerksam – in Form von Entwicklungsprogrammen, Prognosen der Finanzierung des strategischen Vorhabens aus verschiedenen Quellen, oder auch mittels der langjährigen Investitionspläne. Schon damals, als man die Annäherung Polens an die europäischen Strukturen vorgesehen hat, wurde vorgeschlagen, dass man die Vorbereitungen auf die Bearbeitung einer Strategie „Gdynia in der Europäischen Union” treffen soll.

Um den sichtbaren Bedürfnissen entgegenzukommen, hat die Stadtverwaltung vorgenommen, die Entwicklungsstrategie von Gdynia zu ändern. Sie begründet dies mit folgenden Voraussetzungen:

Erstens wurden einige im Dokument eingetragene Aufgaben bereits realisiert, die anderen sind infolge der in Polen stattgefundenen Änderungen nicht mehr aktuell. Die weiteren bedürfen einer neuen Bearbeitung.

Gdynia hat in kurzer Zeit viele Aufgaben hinsichtlich Abfallwirtschaft und Verbesserung des Sanitätszustandes der Stadt zu Ende gebracht – u.a. wurde die Lokalisierung des neuen Lagerplatzes für die Kommunalabfälle und das Abfallwirtschaftssystem, das die Lagerung der Abfälle um neue Verwertungsmethoden ergänzt, gewählt. Man hat ein entsprechendes Niveau der Sanitätsbedienung der Strände und Strandbäder zugesichert. Die Arbeiten zur Minderung der Emission von Heizungsverschmutzungen durch die Liquidation der mit festen Brennstoffen beheizten Kesselhäuser und Modernisierung der bestehenden Systeme sind weit fortgeschritten. Ein Netz von Überwachungsstellen der Atmosphäre in Gdynia ist seiner Bestimmung getreu übergeben worden. Man hat schneller als angenommen zum niedrigen spezifischen Energieverbrauch der städtischen Infrastruktur geführt (Straßenbeleuchtung, Entnahme des Leitungswassers, Einsparung von Wärmeenergie in den Übertragungsnetzen und Empfängern in den Haushalten). Die Stadtüberwachungspolizei hat die Befugnisse zur Aufsicht über die Sauberkeit der Stadt erhalten. Viele Flächen mit geregelter Eigentumslage im Bereich der bestehenden Netzinfrastruktur wurden wirtschaftlich gegründet. Die Gelände für zukünftigen Wohnungsbau wurden festgelegt und in die offiziellen Stadtdokumente eingetragen (Studie zu den Bedingungen und Richtlinien der Raumordnung von Gdynia, neue Ortspläne). Man hat ein Konzept bezüglich des Straßensystems in Gdynia vorbereitet. Das Berufsschulwesen in der Stadt wurde reformiert. Die Organisation des baltischen Netzes der Partnerstädte wurde beendet. Auch die Aktivität bei der Förderung und im Kreieren der europäischen Initiativen, darunter der aus dem Hilfsfonds mitfinanzierten Projekte, wurde erheblich erhöht.
Der Sachbereich der anderen Aufgaben muss noch neu formuliert werden. Dies verbindet sich meistens mit deren kompetenter Zuordnung an andere Verwaltungseinheiten, was zum Beispiel bei der Aufsicht über die Emission von Verschmutzungen in die Atmosphäre seitens der in der Stadt angesiedelten Betriebe oder bei der Forderung zur Beachtung der Voraussetzung ökologischer Sicherheit in Bezug auf alle Investitionsvorhaben geschieht.
In den weitgehenden Struktur- und Organisationsreformen in der ambulanten Krankenversorgung wurde der Umfang an Pflichten von Stadtbehörden gegenüber den Gesundheitszentren geändert. Man sollte auch den Umfang der Aufgaben modifizieren, deren Durchführung heute zu den Einheiten gehört, auf die die städtische Selbstverwaltung einen indirekten Einfluss hat. Insbesondere ist die Zusammenarbeit mit den Unternehmen aus dem Bereich der Beförderungs- und Telekommunikationsdienstleistungen zu nennen, wo die Möglichkeit des Einflusses der Behörden von Gdynia auf die Tarifpolitik oder das Treffen der Entscheidungen über die neuen Investitionen gering ist.

Die Realisation mancher Vorhaben ist von dem Erhalt der positiven Entscheidungen der formalen und rechtlichen Prozeduren für die ineinander greifenden Aufgaben abhängig. Zum Beispiel werden eine Begrenzung des schweren Transports auf den Gebieten mit der überwiegenden engen Stadtbebauung und die Führung des Transitverkehrs außerhalb der engen Stadtbebauung erst nach der Beendigung der dritten Etappe von Kwiatkowski-Straße im Rahmen des sich um die EFRE-Mittel bewerbenden Projektes und im Rahmen des Operationsprogramms der Sektoren: Transport-Seewirtschaft möglich sein. Der Prozess der Kommunalisierung der Teile von Grundstücken im Gebiet der Entwicklungszone des Stadtzentrums dauert auch zu lange, was eine Bedingung zur Aufnahme der Investitionsvorhaben in dieser Region ausmachen sollte. Es ist aber gelungen, die Verwaltungsgrenzen des Hafens zu ändern, was die Bewirtschaftung der zu den Unternehmen der Seewirtschaft gehörenden Gelände positiv beeinflusst.

Zweitens verursachte die eingeführte Verwaltungs- und Territorialreform die Entstehung der selbst verwaltenden Kreise und der regierenden und selbst verwaltenden Woiwodschaften. Gdynia wurde zum Stadtkreis (Stadt auf den Rechten eines Kreises), wodurch dessen Behörden die Erfüllung neuer Verwaltungsaufgaben angenommen haben. Das betrifft insbesondere die Erfüllung der Aufgaben von Kreisdiensten, Inspektionen und Sicherheitskräften im Bereich der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und Aktivierung eines lokalen Arbeitsmarktes, der öffentlichen Ordnung und Sicherheit der Bürger, der sozialen Fürsorge, der Hilfe für die Behinderten und des Schutzes der Verbraucherrechte.

Die Stadt hat auch einen wirklichen Partner in den zahlreichen Diskussionen über die Entwicklungsrichtlinien von Gdynia und von den umliegenden Geländen in der Struktur der Selbstverwaltung der Woiwodschaft gewonnen. Er wiederum ist u.a. für Bedingungen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region verantwortlich, darunter Bildung des Arbeitsmarktes, Unterstützung und Führung der Aufgaben zugunsten der Erhöhung des Ausbildungsniveaus der Bürger. Die Selbstverwaltung der Woiwodschaft ist auch für Förderung wissenschaftlicher Entwicklung und Zusammenarbeit zwischen Forschung und Wirtschaft sowie für Unterstützung des technologischen Fortschritts und Innovationen verantwortlich. Die Tätigkeiten der Selbstverwaltung sind in der Entwicklungsstrategie und in den Woiwodschaftsprogrammen kodifiziert. Bei der Durchführung der Politik der regionalen Entwicklung ist die Selbstverwaltung der Woiwodschaft verpflichtet, u.a. mit den Einheiten der lokalen Territorialselbstverwaltung aus der ganzen Woiwodschaft zusammenzuarbeiten.

Drittens bringt der Prozess des Beitritts Polens zur Europäischen Union bedeutsame Veränderungen im System der Vorbereitung und Durchführung der Entwicklungsvorhaben mit sich. Als Grundlage für alle Projekte von Gdynia dient beim Bewerben um die Hilfsmittel aus dem Staatsbudget und von den EU-Fonds die am 3. Juli 2000 durch den Sejmik angenommene „Entwicklungsstrategie der Woiwodschaft Pommern”. Nur diejenigen Vorhaben, die ihre Begründung in der Woiwodschaftsstrategie haben, können sich um die finanzielle Unterstützung von den oben erwähnten Mitteln bewerben.
Zugleich gewinnen die internationalen Planungsvorhaben, die dank der EU-Mittel (INTERREG) durchgeführt werden, eine immer größere Bedeutung für die Entwicklung der Stadt. Neben den Konzepten der Entwicklung der strategischen Sektoren der Tätigkeit in den ausgewählten Bereichen der Stadt sollen die geführten Projekte die Vorbereitung einer technischen Dokumentation für die ausgewählten Investitionen ermöglichen, um einen reibungslosen Übergang zu der Ausführungsetappe zu sichern, für die die Mittel aus dem Kohäsionsfonds oder dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) stammen.

Bei der Annahme der Strategie im Jahre 1998 hat die Selbstverwaltung von Gdynia Verwirklichung ihrer Einträge durchgeführt. Die im Dokument besprochenen finanziellen Begrenzungen bei der Durchführung strategischer Ziele und Aufgaben, verbunden mit Gewinnen der Budgetmittel, führten zur Wahl von fünf Prioritätsprogrammen. Ihre Annahme sollte eine stabile Entwicklung der Stadt sichern. Das Programm der Abfallwirtschaft (darunter Programm der selektiven Abfalltrennung), Programm der Modernisierung des Stadtverkehrssystems (sog. Straßenprogramm), Programm der Wasserreinigung der Danziger Bucht, Programm der Rüstung von Geländen für den neuen Wohnungsbau integrierten entsprechende strategische Aufgaben und sind eben in die Phase der Realisation gekommen. In den fünf vergangenen Jahren sind neue Programmvorhaben hinzugekommen, die verschiedene sozial-wirtschaftliche Tätigkeitsbereiche mehr oder weniger integrieren. Für das Prestige der Stadt haben sich die Pioniervorhaben im Umfang der Woiwodschaft und sogar des Staates, wie z.B.: Programm des Ausschlusses hinsichtlich der Bekämpfung der sozialen Diskriminierung von Behinderten „Gdynia ohne Barrieren” oder „Programm der Zusammenarbeit der Stadt Gdynia mit den Nichtregierungsorganisationen” als besonders wertvoll erwiesen.
Die Verbeugungsprogramme zur Verbesserung des Gesundheitszustandes der Bürger von Gdynia wurden konsequent durchgeführt. Man führte das „Programm der Hilfe für die Obdachlosen in Gdynia”, das Programm „Sicherer Stadtteil” und schließlich das Programm „Offene Schulen” (Organisation des offenen Unterrichts außerhalb der Schule für Kinder, Jugend und Erwachsene zu Sozial- und Erziehungszwecken) ein.
Sehr bedeutsam waren außerdem die Bildungsinitiativen, die auf die Erweiterung des Programmangebots der Schulen um die marktorientierten Bildungsrichtungen und Zusammenarbeit mit den ausländischen Schulen gezielt haben. Wichtig war das Programm „Lokale Investitionsinitiativen” (Die Stadt unterstützte finanziell die Investitionen in der Infrastruktur im Bereich: Wasser und Kanalisation, Straßen, Beleuchtung und Erholung sowie Sport) und das „Programm zur Förderung des Unternehmungsgeistes in Gdynia“. Es wurden auch die Integrationsmaßnahmen unter den öffentlichen Institutionen, Nichtregierungsorganisationen und der lokalen Gesellschaft im Bereich der Betreuungsdienstleistungen, sozialer Arbeit, Beratung und Therapie eingeführt.

Die erwähnten Initiativen der Entwicklungsstrategie von Gdynia haben ihr und der Stadt ein konkretes Ausmaß verliehen. In Anlehnung an die Programmierungsstandards einer Entwicklung haben sie eine Konzentration der Mittel in den ausgewählten Prioritätsvorhaben zugesichert. Die Richtung der geplanten Änderungen stimmt mit den Eintragungen der Woiwodschaftsstrategie überein. In Bezug auf die formalen Bedingungen zum Erwerb der Außenmittel wird ermöglicht, dass die unternommenen Entwicklungsinitiativen fortgesetzt werden.

Viertens ändert sich das Bild des wirtschaftlichen und sozialen Lebens der Stadt ständig. Es wird mit der Statistik dokumentiert. Die Kondition der Wirtschaft Polens, der Zustand des Staatsbudgets und die Situation auf dem inländischen und regionalen Arbeitsmarkt beeinflussen die Entwicklung von Gdynia. Die Änderungen kommen auch infolge der Kontakte mit dem Ausland und der Einführung der Weltwirtschaft. Dadurch entstehen neue Probleme und Herausforderungen, die sich in dem strategischen Dokument widerspiegeln.

In den letzten fünf Jahren wurde ein zunehmender Einfluss der Marktprozesse auf die sozial-wirtschaftliche Situation der Stadt beobachtet:
Zunahme der Migration nach Gdynia. Gdynia registriert als einzige Stadt in der Dreistadt das ständige Wachstum der Einwohnerzahl. In die Stadt kommen hauptsächlich junge Leute, die am Arbeitsmarktangebot oder an Bildungschancen sowie den durchgeführten Wohnungsinvestitionen interessiert sind. Das tatsächliche und prognostizierte Wachstum der Einwohnerzahl von Gdynia macht es notwendig, die Bedingungen zur Befriedigung der Wohnungs-, Bildungs-, Kultur- und Gesundheitsbedürfnisse sowie Bedürfnisse im Bereich der Erholung und Unterhaltung zu verschaffen.
Rückgang der Anzahl der die Gewerbetätigkeit betreibenden Leute in Gdynia, die in dem statistischen Erfassungssystem (REGON) registriert sind. Die Ursachen dieser Erscheinung sind u.a. im Rückgang der wirtschaftlichen Konjunktur und im Streben der Unternehmen nach Heruntersetzung der Kosten eigener Tätigkeit zu sehen. Neue Arbeitsplätze entstehen vor allem im Privatsektor, wo kleine lokale Firmen eine dominierende Rolle spielen.
Es gibt eine intensive Zunahme der Wirtschaftseinheiten in Gdynia, was durch die Selbsteinstellungen in den bereits existierenden Firmen unterstützt wird – dadurch werden die mit der Einhaltung der Planstellen verbundenen Kosten verringert. Im Sektor von KMU - vor allem in den kleinen Firmen, die bis 9 Personen beschäftigen- werden fast 45% der Arbeitnehmer eingestellt.
Die Attraktivität der Investitionen von Gdynia verursacht, dass hier das Netz von Businessinstitutionen ausgebaut wird, die Bedienung und Buchführung der existierenden Firmen machen. Oft sind das ausländische Einheiten oder Einheiten mit ausländischem Kapital. Wenn es um den Beschäftigungsanteil in den einzelnen Branchen geht, hat die Finanz- und Versicherungstätigkeit Handel und Reparaturen hinter sich gelassen. Die Zahl der Bankstellen wächst dynamisch – im Jahre 2002 wurde der Stand vom Anfang des Jahres 1998 zweimal überschritten.
Immer schneller wächst leider die Zahl von arbeitslosen Einwohnern, was also zur Zunahme der Arbeitslosenquote führt. Auf einem hohen Niveau bleibt noch immer die Arbeitslosigkeit der Frauen. Das gehört zu den wichtigsten Problemen der Entwicklung von Gdynia. Unter den Arbeitslosen überwiegen die Personen mit der Grund- und Berufsausbildung. Gleichzeitig wächst die Zahl der Arbeitslosen mit Hochschulausbildung.
Es wachsen ständig Zahl und Aktivität der Nichtregierungsorganisationen, die die Vorhaben zugunsten der Einwohner von Gdynia in enger Zusammenarbeit mit der Selbstverwaltung verwirklichen.
Es verbessern sich Zahl und Standard der zuerkannten Wohnungen. Weiterhin sinkt die Bedeutung der Genossenschaftsorganisationen im Wohnungsbau. Zu den Hauptlieferanten der Wohnungen sind die privaten Bauherren und die Wohnungsbaufirmen geworden. Die Wohnungsinvestitionen werden auch durch Selbstverwaltung von Gdynia durchgeführt, indem Sozial- und Mietwohnungen (TBS „Czynszówka”) gebaut werden.
Weiterhin wächst dynamisch die Schülerzahl der Oberschulen. Dazu sinkt die Anzahl der sich in den Berufsschulen bildenden Personen, weil diese Schulen die Vorbereitung in engen Fachbereichen anbieten. Es wächst auch sehr schnell die Zahl der Studierenden an den Hochschulen in Gdynia, darunter an den nicht öffentlichen Einrichtungen. Es gibt auch mehr Einwohner von Gdynia, die an anderen Hochschulen studieren.
Das Angebot der Übernachtungsplätze wird infolge der wachsenden touristischen Bewegung, insbesondere dank der nach Gdynia auf dem Seeweg kommenden Personen immer größer. Diese Bewegung hat aber immer noch den Charakter eines Transits – Landeskunde und Handel. In ihrer Struktur gibt es keinen besonderen Businessaspekt, der mit den durch die Stadt angebotenen Dienstleistungen verbunden ist.
In der Nähe der Innenstadt entwickelt sich intensiv eine Raumbasis für inländische und ausländische Einrichtungen. Die Mehrheit der Bürohochhäuser sind die Gebäude der höchsten Klasse A.
Es wächst systematisch die Zahl der Telefonanschlüsse (insbesondere dank des Mobilfunkwesens und der stationären Konkurrenzanbieter) sowie Internetverbindungen, was den Zugang der Einwohner von Gdynia zu den Informationen und die Funktionalität der Wirtschaftseinheiten verbessert. Die Konkurrenzmechanismen beeinflussen auch die Verbesserung des Standards der oben genannten Dienstleistungen.
Der in den letzten Jahren beobachtete, rapide Zuwachs der Fahrzeuge in Gdynia hat einigermaßen eine gewisse Begrenzung erfahren. Die kleinere PKW-Anzahl verursacht aber weiter die Verkehrsschwierigkeiten und verringert die Sicherheit des Verkehrs.

Zu der Aufgabe der Selbstverwaltung von Gdynia gehört die Nutzung der Marktprozesse zur Stadtentwicklung und Verbesserung der Lebensbedingungen der Gesellschaft.
Die Schwierigkeiten beim Verlocken neuer Investitionen sind kleine Anzahl von attraktiven kommunalen Grundstücken, kein ausreichendes Hotel-, Messe- und Ausstellungsangebot für die Bedürfnisse der Konferenztouristik, kein großer Fortschritt bei den Revitalisierungsmaßnahmen in der Umgebung der Küste (waterfront) und auf der Fläche des zukünftigen modernen Zentralstadtteils (Zone zur Entwicklung der Innenstadt). Die negativen Faktoren sind Verzögerungen in der Durchführung der Vorhaben, die den Zugang zur Stadt von außen verbessern (Beendigung der Kwiatkowski Straße, Bau der Autobahn A1, Verkehrsverbindung von Gdynia mit dem Flughafen „Dreistadt”, Investitionen in die Infrastruktur der PKP-Staatliche Bahn). Als Barriere sieht man auch die fehlende Koordination der Entwicklungspolitik der Stadteinrichtungen ein, welche die Gesamtheit der Einrichtungen der Dreistadt bilden.
Im sozialen Bereich sind Arbeitslosigkeit, Verbreitung der Armut, Bedrohung durch wachsende Kriminalität und Zunahme der sozialen Pathologien, insbesondere unter der Jugend, als wichtige Probleme zu sehen.

2. Methoden der Novellierungsarbeiten

Wegen des großen Umfangs und der Komplizierbarkeit der durch die Stadt durchgeführten Aufgaben wurde die entsprechende Verfahrensweise gewählt. Die Grundlage zur Aktualisierung der Entwicklungsstrategie von Gdynia ist die Umformulierung der strategischen Ziele, die aus der Analyse der Änderungen der sozial-wirtschaftlichen Situation der Stadt und der auswärtigen Bedingungen zur Entwicklung resultieren. Novellierung der Strategie mit der Hilfe von Entwicklungsplänen und Analyse der Probleme, die bei der Führung der Branchenpolitik der Stadt aufgetreten sind (z.B. Transport-, Sozial-, Wirtschafts- und Raumordnungspolitik), wäre aufgrund der Übersicht der in dem strategischen Dokument enthaltenen Probleme sehr kompliziert.

Die methodische Grundaufgabe in der Novellierung der Strategie ist die Anpassung des Dokuments an die Standards der mittelfristigen periodischen Programmdokumente, die in den EU-Staaten angewendet werden. Dies geht aus der Tatsache hervor, dass Polen der Europäischen Union beigetreten ist. Dadurch entsteht der größere Zugang zu den EU-Fonds, die für die lokale und regionale Entwicklung in Polen vorgesehen sind. Zugleich muss man die Notwendigkeit der Verbesserung des Überwachungssystems in Anlehnung an den Ansatz der richtigen Richtwerte berücksichtigen.

Gemäß der Programmierung der Entwicklung und des engen Zusammenhangs der Politik mit regionaler und lokaler Entwicklung soll die aktualisierte Entwicklungsstrategie von Gdynia den Zielen und Prioritäten der im Jahre 2000 angenommenen „Entwicklungsstrategie der Woiwodschaft Pommern“ angepasst werden. Die Konvergenz der Entwicklungsrichtlinien beider Dokumente kann eines der Grundargumente bei der Bewerbung um die Mittel vom Staatsbudget und von EU-Fonds zur Durchführung der Vorhaben der Strategie im Rahmen des sog. Woiwodschaftsvertrages bilden.

In der Zeit vor dem Beitritt zur Europäischen Union war es wichtig, diejenige Fonds, die lokale und regionale Entwicklung nach dem Beitritt Polens zur Europäischen Union sichern - darunter Vorbereitung der Verwaltungsabteilungen zur Bedienung und Bearbeitung der Bewerbungsunterlagen, zu gewährleisten.
In der Beitrittszeit soll die Wirtschaft von Gdynia dank der Tätigkeiten der Strategie bereit sein, auf den Weg einer schnellen Entwicklung zu kommen, die auf den Fähigkeiten und dem Wissen basiert. Zu diesem Zweck wird es notwendig sein, ein System des Ansatzes, des Transfers und der Werbung von Innovationen, mit aktiver Rolle der Hochschulen sowie Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen und ein System der Zusammenarbeit des Sektors der kleinen und mittleren Unternehmen mit den bereits in der Stadt tätigen großen Unternehmen zu schaffen.
Da die Quelle für die Mittel zur sozial-wirtschaftlichen Entwicklung von Gdynia die EU-Fonds aus der EU bilden, wird die Durchführung der Strategie der Stadt an den Zyklus der Planungen und Ausgaben des EU-Budgets angepasst. Die aktualisierte Entwicklungsstrategie von Gdynia wird die Jahre 2003-2013 umfassen, also fast zwei Budgetperioden (2000-2006 und 2007-2013). Sehr wichtig war auch die Anpassung der novellierten Strategie an den Staatlichen Plan der Entwicklung und das integrierte Operationsprogramm der regionalen Entwicklung. Diese Idee ermöglicht der Selbstverwaltung von Gdynia die Planung der Tätigkeiten in Bezug auf die EU-Programmdokumente, Dokumente der polnischen Regierung und der Selbstverwaltung der Woiwodschaft. Es ermöglicht auch eine zyklische Beurteilung der Effektivität der Ausgaben von Mitteln.

Die Aktualisierung der Entwicklungsstrategie von Gdynia wurde unter der Teilnahme der lokalen Gesellschaft vorbereitet. Gemäß des EU-Grundsatzes der sozialen Partnerschaft wurde der Inhalt des Dokuments mit den öffentlichen und privaten Einrichtungen konsultiert.

3. SWOT-Analyse für Gdynia

Die Ergebnisse aus der Analyse der Angaben bezüglich des Zustandes der Stadt und der Entwicklungstendenzen in den letzten fünf Jahren wurden in der SWOT-Analyse für die Stadt Gdynia formuliert. Das ist eine synthetische Diagnose der Stadt und zugleich die Grundlage zur Formulierung der Vorhaben, Prioritäten der Entwicklung sowie der strategischen Ziele.

Die SWOT-Analyse basiert auf der Erkenntnis der starken und schwachen Stellen, die das innere Potenzial von Gdynia beschreiben, sowie Chancen und Bedrohungen für die Stadtentwicklung, die die Summe der auswärtigen Bedingungen sind.

STARKE SEITEN VON GDYNIA

Unter den starken Seiten von Gdynia sind diejenigen Vorteile der Stadt gezeigt, die mit der Lage am Meer, mit dem Zustand der kommunalen Infrastruktur, der Kraft der Wirtschaftseinheiten, den Qualifikationen der hiesigen Gesellschaft und Lösungen im Bereich der Verwaltung im Standort verbunden sind. Die Eigenschaften bilden zusammen ein Potenzial zur Entwicklung von Gdynia.

Lage am Meer, was die natürlichen Voraussetzungen zur Stadtentwicklung schafft – insbesondere zur Entwicklung der Seewirtschaft und als gute Bedienungen für Transportsysteme und internationale Zusammenarbeit.
vielseitige natürliche Landschaft, darunter eine lange und sehenswürdige Küstenzone.
Zustand der Umwelt – gute Wasser- und Luftqualität, niedrige Werte der Verschmutzungsemissionen.
Nachbarschaft mit dem Hauptsitz der Region und anderen Städten des Ballungsgebietes.
Standort für den Sitz des Stabes der Kriegsmarine und eine Reihe von bedeutsamen militärischen Institutionen in Gdynia.
Wachsende Teilnahme an der staatlichen und globalen Wirtschaft der Unternehmen aus Gdynia im Bereich Informatik und Finanzen.
Hohe und immer wachsende Teilnahme des Privatsektors an der Eigentums- und Beschäftigungsstruktur.
Ein positives Bild von Gdynia im Inland und in der Welt. Hohe Attraktivität hinsichtlich der Möglichkeit der Ansiedlung und Investierung.
Großer Unternehmungsgeist und Bürgeraktivität.
Gutes Bildungsniveau in Gdynia.

SCHWACHE SEITEN VON GDYNIA

Unter den schwachen Seiten von Gdynia erkennt man diejenigen Elemente der Stadtstruktur, die nicht richtig funktionieren. Ihr Zustand ist in den letzten Jahren schlechter geworden. Weiterhin sind es Faktoren, die den mit Marktprozessen verbundenen Bedürfnissen nicht entsprechen. Diese Eigenschaften schwächen das Entwicklungspotenzial von Gdynia ein.

Niedriges Niveau der Innovationen in der Wirtschaft von Gdynia, die durch die traditionellen Branchen dominiert wurde. Eine schwache Zusammenarbeit der Bildungseinrichtungen mit der Wirtschaft.
Zu kleine Leistungsfähigkeit des Straßennetzes und unbefriedigende Zahl der Straßenverbindungen mit den Hafengeländen.
Unbefriedigendes Kulturangebot in der Stadt.
Unvollständige Einschließung der Gelände in die Netzinfrastruktur, insbesondere Sanitäts- und Gewitterkanalisation.
Großer Anteil der kapitalisierten Wohnungsbebauung mit einem niedrigen Standard und öffentlicher Flächen mit niedriger Qualität.
Kleine Zahl der bewirtschafteten Grünanlagen (Boulevards, Parks, Grünflächen) und Erholungsanlagen.
Kleines Angebot an touristischen Dienstleistungen der Stadt. Eine kleine Anzahl von billigen Übernachtungsplätzen.
Wachsende soziale Trennung, was eine Verdeutlichung der Differenzen in dem Lebensstandard der Einwohner verstärkt. Sie beeinflusst die Krise der Familie, Entwicklung der pathologischen Erscheinungen und Kriminalität.

CHANCEN VON GDYNIA

Unter den Chancen von Gdynia sind diejenigen Faktoren und auswärtige Prozesse identifiziert worden, die die Bemühungen der Selbstverwaltung von Gdynia um die Gewinnung einer bedeutenden Position der Stadt in der Region, im Inland und im vereinigten Europa begünstigen. Sie stärken das Entwicklungspotential von Gdynia und beschleunigen die Erlangung der geplanten Ergebnisse.

Möglichkeit der Entwicklung der internationalen Aufgaben für die Stadt und Nutzung der europäischen Fonds.
Möglichkeit der Intensivierung des Transports in Richtung des Südens (TINA) und des Breitenkreises (Via Hanseatica), die aus dem Beitritt Polens und dessen Nachbarstaaten zur Europäischen Union hervorgehen.
Möglichkeit der Bewirtschaftung der Geländereserven in der Innenstadt durch die auswärtigen Investoren.
Möglichkeit der Bewirtschaftung der Geländereserven (hauptsächlich Gdynia-Westen), die die Entwicklung der Wohnungs- und Dienstleistungsfunktionen ermöglichen.
Möglichkeit der Anschaffung der Hightech-Industrie.
Wachsende Attraktivität der Ostseeregion, hauptsächlich im Bereich der Seetouristik (darunter Segelsport) und Bussinnestouristik.
Dreistadt als eine Metropole – Entwicklung der Funktionen einer Metropole in Gdynia.

BEDROHUNGEN VON GDYNIA

Unter den Bedrohungen von Gdynia werden diejenigen Faktoren und auswärtige Prozesse dargestellt, auf die die lokale Gesellschaft keinen Einfluss hat und die den Bemühungen der Selbstverwaltung von Gdynia bei der Verwirklichung der Entwicklungsziele schaden können. Diese Faktoren können die strategischen Handlungen verlangsamen und die Erlangung der geplanten Ergebnisse verspäten oder ganz unmöglich machen.

Mangelnde Seepolitik des Staates.
Mangelnde Politik des Staates gegenüber der Werftindustrie, die sie vor den Schwankungen der wirtschaftlichen Konjunktur schützen sollte.
Vertiefung der Zentralisation der öffentlichen Verwaltung, die die Wirksamkeit der Aufgabenverwirklichung der Selbstverwaltung von Gdynia einschränken kann.
Übermittlung der weiteren Aufgaben ohne finanzielle Deckung an die Gemeinden und Kreise, was als Folge den Bruch der Selbstverwaltungsfinanzen haben kann.
Ungünstige demographische Änderungen, die die Alterung der Gesellschaft bei gleichzeitiger Auswanderung der jungen und ausgebildeten Menschen verursachen.
Vergrößerung der Zahl der Fahrzeuge und die dadurch entstehenden Verkehrsprobleme.
Festigung der Tendenzen zur Prioritätsbehandlung der Transportskorridore des Breitenkreises, was mit einer Peripherisierung der Stadt und der Region droht.
Mangel an Koordination der Entwicklungsmaßnahmen zwischen den Städten des Ballungsgebietes.

4. Die Vision der Entwicklung von Gdynia

Die Diagnose der sozial-wirtschaftlichen und räumlichen Situation der Stadt sowie die Analyse der verschiedenen auswärtigen Faktoren, die mit der Globalisierung der Wirtschaft, Bildung der Informationsgesellschaft, dem Prozess des Beitritts Polens zur Europäischen Union oder der Zunahme der Zusammenarbeit in Ostsee-Europa verbunden sind, bestätigen die Richtigkeit der Vision von Gdynia, die in der Entwicklungsstrategie von Gdynia im Januar 1998 formuliert wurde (unter dem Namen langfristiges Ziel). Diese Vision bleibt noch immer aktuell. In diesem Zusammenhang wurde sie in dem heutigen strategischen Dokument nur wenig umformuliert. In der aktualisierten Entwicklungsstrategie von Gdynia bedeutet die Vision der Entwicklung:

Die Erreichung einer sozial akzeptierten und ökologisch nachhaltigen Entwicklung von Gdynia, die europäischen Standards entspricht und sich dabei die natürlichen, menschlichen und wirtschaftlichen Ressourcen ebenso wie die Vorteile der Stadtlage zu Nutze macht.
In der Eintragung der Vision werden Bedeutung der Ökologie und der sozialen Akzeptanz für die Stadtentwicklung betont – nach den Regeln der Agenda 21. Der Grund zur Durchführung dieser Vision ist eine rationelle Nutzung der vorhandenen Natur- und Menschenressourcen sowie des Wirtschaftspotenzials von Gdynia.

5. Erklärung einer Mission der Selbstverwaltung von Gdynia

Die Entwicklungsinitiativen der Selbstverwaltung von Gdynia haben das Bild einer modernen, reichen Stadt entworfen. Die Einwohner der Stadt konnten sich in den Situationen der Marktwirtschaft finden und die Herausforderungen der internationalen Zusammenarbeit eingehen.

Am Vortag des Beitritts Polens zur Europäischen Union gehört die Rolle von Gdynia als Anführer der Veränderungen dem Ehrgeiz der Stadtbehörden. Dadurch wird unser Land an die Funktionalität in dem vereinigten Europa angepasst.
Die Einführung der Stadt in die Weltwirtschaft, Immigration der Personen, der Güter und des Kapitals sowie Entwicklung der Informatik-Technologien sind die neuen Herausforderungen für die Selbstverwaltung von Gdynia. Das Nutzen der gegenwärtigen Errungenschaften und Vorteile, Bewältigung der Entwicklungsbarrieren, Nutzen der Chancen und Minimalisierung der Bedrohungen sollen eine dauerhafte Entwicklung für Gdynia sichern. Auf der Basis von den obigen Thesen wurde die Mission der Selbstverwaltung umformuliert:

Die Selbstverwaltung von Gdynia, treu den Traditionen der Öffnung auf das Meer und die Welt, wird danach streben, dass die Stadt eine dem Potenzial und den Bedürfnissen, den Möglichkeiten und Vorstellungen der Einwohner von Gdynia entsprechende Position im vereinigten Europa erhält.

Indem die auf die Entwicklung offene Politik weiter gemacht wird, bereiten die Stadtbehörden die Konzept-, Verwaltungs- und Finanzgrundlagen zur Durchführung des geplanten Vorhabens vor. Dieses Vorhaben ermöglicht eine schnelle, auf den Kenntnissen und dem Wissen beruhende Entwicklung der Stadt.



6. Beschreibung der strategischen Prioritäten und Ziele

Die unten dargestellten Prioritäten der strategischen Entwicklung von Gdynia bilden das langfristige Ziel und umfassen bestimmte Kategorien der Handlungen, die der Erfüllung der Mission durch die Selbstverwaltung dienen.

6.1. Raum

Erste Priorität Raum umfasst Ziele bezüglich der Entwicklung des Standortes und der Stadtlandschaft, die so sehr bedeutsam für die Einwohner unserer Stadt sind und von außen als Vorteil der Stadtlage von Gdynia am Meer gesehen werden. Diese Priorität verbindet vier bisherige Prioritäten aus der Entwicklungsstrategie von Gdynia und ist mit der Priorität 4 von „Entwicklungsstrategie der Woiwodschaft Pommern“ – „Erschaffung hoher Lebensqualität“ einig.

Das Thema der besprochenen Priorität bezieht sich auf die Werte aus dem Bereich der Natur, Landschaft, des Stadtbaus und der Stadtarchitektur, ihres ästhetischen Bildes, der Qualität des Aufenthaltes, der Angebote der Erholung und Freizeit, der Qualität des öffentlichen Raums und der Standards der Verwaltung über öffentliche Gelände.

Das erste strategische Ziel betrifft die Revitalisierung der Innenstadt von Gdynia. Es umfasst die Handlungen zur Erhöhung der Qualität von Strassen und Gebäuden in der Innenstadt und Bildung der repräsentativen Stadtteile in der Küstenzone, gesehen als modernes und europäisches Bild der Stadt. In diesem Gebiet ist die Einführung der Fachdienstleistungen mit der überlokalen, regionalen und internationalen Bedeutung notwendig. Sie sollen die Bedienung von Business, Handels- und Kulturdienstleistungen sowie die Hotel- und Gastronomietätigkeit umfassen. Dadurch kommt es zur Verstärkung der wirtschaftlichen Kondition der Innenstadt, ihrer Konkurrenz bei der Bildung der Arbeitsplätze.

Das zweite strategische Ziel betrifft die Entwicklung von Stadtteilen. Es bezieht sich sowohl auf die Bildung neuer Stadträume als auch auf die Nutzung der vorhandenen Wohnungsbestände, Eröffnung neuer Stadteile für Wohnungsinvestitionen (darunter insbesondere Gdynia Westen), Revitalisierung der Substandardwohnviertel und Ergänzung des Wohnraumes durch Dienstleistungen, Grünanlagen und Einrichtungen zur täglichen Erholung.

Das dritte strategische Ziel betrifft das städtische Verkehrssystem. Es bestimmt die Probleme der Bildung eines funktionellen Netzes der öffentlichen Strassen und Integration verschiedener Formen des öffentlichen Verkehrs in Gdynia und in der Dreistadt, Verminderung der Schwierigkeiten beim Bewegen in der Stadt und die Verbesserung der Verkehrsverbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen. Die Handlungen in diesem Bereich sollen dazu dienen, dass außer der Verbesserung des Lebenskomforts in der Stadt, die Stadtteile multifunktionell (Wohnungs-, Herstellungs-, Dienstleistungsfunktion) entwickelt werden und der Zugang zu der Innenstadt verbessert wird.

Das vierte strategische Ziel betrifft Natur- und Landschaftswerte von Gdynia. Es wird das Bedürfnis der Systemsbildung von bewirtschafteten Grünanlagen betont, die die Erholung und aktives Sporttreiben der Einwohner und der Gäste begünstigen. In dem Vorhaben der Selbstverwaltungsbehörden liegt die Bereicherung der Stadtlandschaft durch wichtige Objekte zur Bedienung der gesamten Dreistadt.

Das fünfte strategische Ziel betrifft die Raumverwaltung. Es beschäftigt sich mit Tatsachen, die mit der Führung einer einheitlichen und klaren Raumpolitik der Stadt, ausgerichtet auf die Beschaffung neuer Investitionen, verbunden sind. Dazu dient die Annahme der örtlichen Raumordnungspläne, Bildung des Verwaltungssystems über die Stadtgelände und die Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, den öffentlichen und privaten Eigentümern der Grundstücke und Immobilien. Eine solche Zusammenarbeit soll die Effekte in Form von gemeinsamen Investitionsangeboten bringen.

6.2. Einwohner von Gdynia

Die zweite Priorität, die Einwohner von Gdynia, verbindet die Ziele, die mit der Erhöhung des Lebensstandards, des Wissens und der Qualifikationen der Einwohner verbunden sind, sowie deren Aktivität und Unternehmungsgeist. Diese Priorität beinhaltet die aktualisierten Themen der allgemeinen Ziele, die in das vorherige strategische Dokument der Stadt eingetragen wurden. Sie nennen Gdynia Zentrum des wirtschaftlichen Wachstums und sichere und bequeme Stadt. Hier sieht man gleichzeitig den Bezug zu mehreren Prioritäten der Woiwodschaftsstrategie: „Die Entwicklung des menschlichen Kapitals basiert auf dem Wissen und der Aktivität“, „Erschaffung hoher Lebensqualität“ und „Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit der Woiwodschaft“.

Das Thema der besprochenen Priorität bezieht sich auf das Potenzial des Arbeitsmarktes von Gdynia, Qualität des Bildungs-, Kultur-, Schulungs- und Sportangebotes in der Stadt, Unterstützung der ärmeren sozialen Gruppen, Pflege der historischen Güter und Traditionen der Gesellschaft von Gdynia sowie die internationale Zusammenarbeit.

Das erste strategische Ziel betrifft die Unterstützung der Berufsaktivität. Es verdeutlicht die Notwendigkeit zur Verbesserung der Berufsaktivität der Einwohner von Gdynia durch die Bildung der Bildungseinrichtungen auch auf dem Hochschulniveau, des Systems der Kurse, die an die Marktbedürfnisse angepasst sind und eines breiten Angebots an Berufsberatung.

Das zweite strategische Ziel betrifft die Verstärkung der Bürgeraktivität. Es umfasst die Handlungen, die mit der Aktivierung der lokalen Nichtregierungsorganisationen im Leben der Stadt und der Bildung von Partnerschaftsbeziehungen mit den Wirtschafts- und Sozialinstitutionen aus dem Raum Gdynia verbunden sind. Die Handlungen sind auch an die Jugend der Schulen aus Gdynia gerichtet.

Das dritte strategische Ziel betrifft die zugunsten der Einwohner durchgeführten Dienstleistungen. Es zeigt sowohl die Probleme einer richtigen Arbeitsqualität von Dienstgruppen und Stadtstellen, als auch die der sonstigen öffentlichen Institutionen (Gesundheitswesen) und einer ständigen Beobachtung der Lebensbedingungen in Gdynia auf. Nach der Auffassung der Stadt ist die Durchführung der Idee einer Informationsgesellschaft sehr wichtig.

Das vierte strategische Ziel betrifft Familien von Gdynia. Es beinhaltet die Vorschläge zur Verstärkung des Systems der lokalen Solidarität, Bekämpfung des sozialen Ausschließens und Hilfe für die Bedürftigen bei ihren Bemühungen zur Verbesserung der Existenz. Im Rahmen der Durchführung des Ziels sind die Handlungen vorgesehen, die die Gesundheits- und Wohnungssituation der Familien mit dem niedrigen materiellen Status verbessern und die älteren Personen sowie Behinderten unterstützen.

Das fünfte strategische Ziel betrifft die Kultur. Die vorgeschlagenen Maßnahmen richten sich auf die Vergrößerung der die Kultur unterstützenden Funktion der Stadt durch die Bildung eines breiten Angebots. Es soll sowohl an die Kulturmacher als auch an die Empfänger gerichtet werden. Die Betonung liegt bei der Einhaltung der Identität von Gdynia, der Sehenswürdigkeiten, der nicht materiellen und materiellen historischen Werte, insbesondere der Tradition der II. Republik Polen und der Seetraditionen, sowie der kaschubischen Traditionen.

Das sechste strategische Ziel betrifft den Prozess der europäischen Integration. Es betont das Bedürfnis aktiver Anteilnahme an dem Prozess der Vereinigung Europas, Entwicklung der vielseitigen internationalen Kontakte, darunter auch mit den Ländern außerhalb der EU, insbesondere im Rahmen Ostsee-Europas.

Das siebte strategische Ziel betrifft Körperkultur und Sport. Es propagiert die Tätigkeiten zur Verbesserung der Zugänglichkeit der Basis für Erholung, Massen- und Qualifikationssportarten, die zur Entwicklung der sportlichen Aktivität der Einwohner von Gdynia dienen sollen.

6.3. Wirtschaft

Die dritte Priorität, Wirtschaft, verbindet die Tätigkeiten, die mit dem wirtschaftlichen Potenzial der Stadt verbunden sind. Diese Priorität beinhaltet einen aktualisierten inhaltlichen Bereich für allgemeine Ziele, die in dem vorherigen strategischen Dokument der Stadt eingetragen und wie folgt genannt wurden: Gdynia - das Zentrum des wirtschaftlichen Wachstums und Gdynia - die offene Stadt. Die dritte Priorität bezieht sich gleichzeitig auf mehrere Faktoren der Woiwodschaftsstrategie: Umstrukturierung und Modernisierung der Wirtschaft und Ausbau und Modernisierung der Infrastruktur zur Verstärkung der Konkurrenzfähigkeit und Kohärenz der Region.

Das Thema der besprochenen Priorität betrifft die Vergrößerung der Konkurrenzfähigkeit der Wirtschaft von Gdynia durch die Öffnung auf neue Technologien der Herstellung und moderne Dienstleistungen, Entwicklung der Verkehrsverbindungen mit anderen wirtschaftlichen Zentren im Inland, in der Ostsee-Region und im Vereinigten Europa, Verstärkung des Metropolisierungsprozesses der Dreistadt und Erschaffung der Bedingungen zur Entwicklung des Tourismus.
Das erste strategische Ziel betrifft die Unternehmen der Seewirtschaft. Es berührt die Probleme einer rationellen Bewirtschaftung des Hafengeländes und Verbesserung des Zugangs der Stadt und des Hafens seitens des Meers. Es zeigt gleichzeitig die Rolle neuer Investitionen im Hafen von Gdynia im Bereich der Dienstleistungen zugunsten der Schiffe und Ladungen, darunter Vertriebs- und Logistikdienstleistungen. Diese neuen Investitionen spielen auch eine wesentliche Rolle bei Anregung und Förderung der Wirtschaft von Gdynia.

Das zweite strategische Ziel betrifft die Erschaffung eines Verkehrsknotens. Es präsentiert die Handlungen zur Verlockung der Ladungen nach Gdynia und zur Entwicklung der überlokalen Funktionen. In diesem Zusammenhang ist die Nutzung der Entwicklungschancen und der Stadtlage an der Kreuzung von zwei Paneuropäischen Transportkorridoren des Netzes TINA (Korridor VI – von dem Hafen von Gdañsk und Gdynia nach Süden Europas, und Korridor IA, von Riga durch Kaliningrad nach Dreistadt) sehr wichtig. Von Gdynia hinaus laufen die Verlängerungen dieser Korridore nach Norden (Fähreverbindung aus dem Hafen von Gdynia nach Karlskrona in Schweden) und Westen (Via Hanseatica, die südliche Küste der Ostsee entlang bis nach Hamburg).

Das dritte strategische Ziel betrifft die Effektivität der Wirtschaft von Gdynia. Es zeigt die Notwendigkeit der Aktivierung des Unternehmungsgeistes in Gdynia durch die Bildung des Systems der Zusammenarbeit zwischen den Wirtschaftseinheiten. Das ermöglicht die Einführung der kleinen und mittleren Firmen von Gdynia in das Kooperationsnetz. Bei der Realisierung dieses strategischen Zieles wichtig ist die Unterstützung der Verbindungen zwischen Wissenschaft und Forschung sowie der Gewerbetätigkeit und Formulierung effektiver Instrumente der Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung, darunter Institutionen aus dem Businesskreis. Es betont auch die Notwendigkeit der Einführung der Überwachung der wirtschaftlichen Konjunktur in der Stadt, um in richtiger Weise die Instrumente der Unerstützung der wirtschaftlichen Entwicklung zu wählen. Sehr wichtig ist auch die Nutzung des Potenzials der öffentlichen und nicht öffentlichen Hochschulen in der Stadt, ihrer Forschungsergebnisse und Unterstützung neuer Studienrichtungen, angepasst an die Richtlinien der strategischen Entwicklung von Gdynia und entsprechend zu den Erwartungen der heutigen und zukünftigen Unternehmer.

Das vierte strategische Ziel betrifft die Touristik. Es umfasst die Probleme der Vergrößerung des Angebotes von touristischen Dienstleistungen, die in Gdynia für verschiedene Kunden erbracht werden, Bildung der lokalen Marktprodukten sowie Erschaffung der Infrastruktur für Businesstourismus.

Das fünfte strategische Ziel betrifft die Institutions-Zusammenarbeit in Bezug auf die Dreistadt. Es betont das Problem der Zusammenarbeit der Entscheidungs- und Meinungszentren einzelner Stellen, Führung eines gemeinsamen Lobbings zugunsten der Lösung von wesentlichen Problemen der überlokalen Entwicklung und Verbindung der Entwicklungskonzeptionen und -programme in der Dreistadt.

7. Aufgaben zur Durchführung der Entwicklungsstrategie von Gdynia

Die Gesamtheit der Probleme der Entwicklungsstrategie von Gdynia, die aus der Durchdringung der sozialen und wirtschaftlichen Probleme sowie Probleme aus dem Bereich des Transports und der Raumordnung hervorgehen, die in einer relativ langfristigen Perspektive eingesetzt werden, bewirkt die Notwendigkeit der Ausschreibung der strategischen Ziele als mehr detaillierte Durchführungsaufgaben.

Diese Aufgaben unterscheiden sich durch den verschiedenen Grad der Ausführlichkeit. Ein Teil von ihnen ist in Form von konkreten Projekten fixiert, die durch eine festgelegte Einheit angeleitet werden können. Die anderen – mit mehr komplizierter Form, die einer Zusammenarbeit von vielen Partnern bedürfen – haben einen eher allgemeinen Charakter. In diesem Fall wird ihre Durchführung mit der Bearbeitung der detaillierten Operationsprogramme vorangegangen, die nach der Annahme durch die Stadtbehörden als Grundlage zu weiteren Handlungen dienen werden.

PRIORITÄT 1. RAUM

1. Ausbau der Innenstadt von Gdynia (die auch die Entwicklungszone der Innenstadt und das Seeforum umfasst) als einen repräsentativen Teil der Stadt und der Region
1. Revitalisierung des geschichtlichen Zentrums von Gdynia, was die Ordnung in der Innenstadt und die hohen ästhetischen und funktionellen Werte sichert.
2. Durchführung vom „Neuen Gdynia” – Stadtteil für Dienstleistungen, gelegen in der Entwicklungszone der Innenstadt, der die Entwicklung der Hafen- und Seedienstleistungen unterstützt.
3. Bildung des Seeforums durch eine einheitliche Bewirtschaftung der Gelände um den Präsidenten - Bassin herum.
4. Erschaffung des Zentralparks von Gdynia, der den „Park des Europarates” und den nicht bebauten Teil von Kamienna Góra umfasst.

2. Entwicklung der Stadtteile – Ordnung und Bewirtschaftung der Wohnzonen der Stadt
1. Unterstützung des Wohnungsbaus, der den verschiedenen Bedürfnissen der Stadt entspricht.
2. Revitalisierung der Wohnblocksiedlungen und der Anlagen mit Substandard-Bebauung.
3. Entwicklung der Erholungs-, Dienstleistungs- und Bildungsfunktionen in den Stadtteilen auf der Basis des öffentlichen Zugangs zur elektronischen Information, Bildung der Einwohnerzentren in den Siedlungen.

3. Gewährleistung eines gut funktionierenden und umweltfreundlichen städtischen Verkehrssystems
Entwicklung und Modernisierung der öffentlichen Straßen in der Stadt mit besonderer Berücksichtigung des Hauptverkehrs in der Stadt.
2. Integration verschiedener Formen des öffentlichen Verkehrs im Rahmen des Ballungsgebietes, darunter Durchführung der Integrationskonten, hauptsächlich in Anlehnung an die S-Bahn-Stationen.
3. Verbindung der Wohnviertel mit der Innenstadt durch das System des Schienentransports.
4. Ausbau des Systems der Radwege, die die Stadtteile mit der Innenstadt und mit den Nachbarngemeinden verbinden.
5. Ermunterung der Einwohner zum Nutzen der öffentlichen Verkehrsmittel durch die Erhöhung der Qualität und Mannigfaltigkeit der Verkehrsdienstleistungen.
6. Entwicklung des Omnibus-Verkehrs als eines umweltfreundlichen Verkehrsmittels, das zum einzigartigen Bild der Stadt beiträgt.
4. Revitalisierung und Schutz der Natur- und Landschafswerte von Gdynia. Organisation der Erholungszonen
1. Organisation des botanischen Erholungsgartens in Kolibki sowie des Wasserparks am Naturschutzpark „Kêpa Red³owska”.
2. Touristische Bewirtschaftung des Nationalparks der Dreistadt.
3. Organisation der Erholungsparkanlagen in jedem Wohnviertel.
4. Teilnahme der Stadt an der Bewirtschaftung der Danziger- und Putziger Bucht, was der Entwicklung des Tourismus und der Erholung in Gdynia dienen soll.
5. Regulierung der natürlichen Flüsse, verbunden mit dem Bau der Gewitteranlagen und Versehen der ganzen Stadt mit dem Netz der Sanitätskanalisation.

5. Effektive Verwaltung der Stadtgebiete
1. Annahme der örtlichen Pläne für die Gebiete und deren Ordnung, die über die Entwicklung der Stadt entscheiden.
2. Vorbereitung im Bereich der Geodäsie, Rechtswissenschaft und Geländetechnik, die für die Wohnungs-, Dienstleistungs-, Industrie- und Kommunikationsfunktionen bestimmt sind.
3. Bildung des Informationssystems über die Stadtgebiete (GIS – System der geographischen Information), das zur integrierten Verwaltung der Gebiete dient.
4. Festlegung der Formen der Zusammenarbeit mit den öffentlichen und privaten Eigentümern der Immobilien zur Planung der Entwicklung und Bewirtschaftung der öffentlichen Gebiete in der Stadt.

PRIORITÄT 2. EINWOHNER VON GDYNIA

Bildung der effektiven Formen der Unterstützung der Berufsaktivität der Einwohner
Bildung der elastischen Strukturen der Bildungseinrichtungen und Bildungsangebote, auch in der Zusammenarbeit mit den Hochschulen, angepasst an die sich verändernden Situationen auf dem Arbeitsmarkt.
Verbesserung und Differenzierung des Systems der Berufspraktiken auf dem Niveau der Ober- und Hochschulen.
Entwicklung der wirksamen Formen der Arbeitsvermittlung und Berufsberatungsstellen, die der Entwicklung der Wirtschaft in Gdynia dienen sollen.
Unterstützung des Unternehmungsgeistes der Einwohner von Gdynia.

Entwicklung der Bürgeraktivität der Einwohner von Gdynia
1. Verstärkung des Gefühls der lokalen Identität, Integration der Einwohner mit der Stadt und dem Wohnviertel.
2. Unterstützung der Erziehungsmaßnahmen, die die Schulprogramme und Unterricht außerhalb der Schule umfassen, die die Persönlichkeit der Jugend entwickeln und die Bedrohung mit den pathologischen Erscheinungen einschränken.
3. Vergrößerung der Rolle der Stadtteilräte bei der Durchführung der Stadtaufgaben im jeweiligen Stadtteil.
4. Vergrößerung der Teilnahme der Einwohner und der Nichtregierungsorganisationen bei der Durchführung der Stadtaufgaben.
5. Unterstützung der Entwicklung der Wirtschafts-, Berufs- und Schulselbstverwaltung.

Gewährleistung einer hohen Qualität der durch die Stadt zugunsten der Einwohner geleisteten Dienstleistungen
Bildung der hohen Standards der Arbeit in den Ämtern, öffentlichen Behörden und kommunalen Unternehmen, die einer freundlichen Bedienung der Einwohner und Durchsetzung von deren Rechten dienen soll.
Werteerlangen in der Öffentlichkeit, Effektivität und Hochqualität, verbunden mit der Durchführung der Stadtaufgaben, insbesondre im Bereich der Sicherheit, Bildung, der Gesundheitsfürsorge und Sozialhilfe.
Durchführung der Idee einer Informationsgesellschaft durch den besseren Zugang zu den neuen Informationen und Methoden.
Einführung des Systems einer ständigen Überwachung der Lebensbedingungen in der Stadt.

Unterstützung des Subjekts Familie und deren Selbständigkeit in Gdynia
Bekämpfung der Abhängigkeit von der Institutionshilfe durch den Bau eines Systems der Sozialhilfe aufgrund der Mitarbeit der lokalen Gemeinschaften, Nichtregierungsorganisationen mit den Selbstverwaltungsinstitutionen.
Durchführung des Kommunal- und Sozialbauwesens, die eine Chance für die Familien mit einem niedrigen materiellen Lebensstatus sind.
Entwicklung des an die verschiedenen Bedürfnisse der Einwohner angepassten Systems der Verbeugung, Betreuung und Gesundheitsrehabilitation, was den europäischen Standards entspricht.
Möglichkeit voller Teilnahme am Leben der lokalen Gesellschaft für die Behinderten.
Bildung eines breiten Angebots zur Unterstützung, Integration und Aktivierung der älteren Personen.

5. Vergrößerung der Bedeutung von Gdynia als ein wichtiges Kulturzentrum
1. Zugang zu dem vielseitigen und attraktiven Kulturangebot für die Einwohner und Touristen.
2. Popularisierung des Geschichts- und Kulturerbes in den differenzierten und attraktiven Formen.
3. Pflege des Geschichtserbes von Gdynia, das mit der II. Republik Polen verbunden ist.
4. Pflege und Entwicklung der mit Gdynia verbundenen kaschubischen Kultur und der Seetraditionen.
5. Aufwertung der architektonischen Sehenswürdigkeiten.

6. Vielseitige Teilnahme am Prozess der europäischen Integration, insbesondere von Ostsee-Europa unter der Berücksichtigung der Partner außerhalb der Europäischen Union
1. Erschaffung der Bedingungen zur Einsiedlung von internationalen Institutionen und Organisationen in Gdynia.
2. Durchführung der internationalen Verträge und europäischen Programme in Gdynia, die der Entwicklung der Stadt und Region dienen.
3. Unterstützung der Vorhaben und Initiativen, die die Partnerschaft der Städte und Kontakte der Einwohner, insbesondere im Bereich des Ostsee-Europa entwickeln.
4. Zusicherung des Zugangs zu Informations- und Bildungsprogrammen im Bereich der europäischen Integration für die Einwohner.

Vielseitige Entwicklung von Körperkultur und Sport, deren Ziel die Steigerung der Aktivität der Einwohner von Gdynia ist.
Vergrößerung der Sport- und Erholungsinfrastruktur sowie Verbesserung deren Zugänglichkeit.
Entwicklung der Wirtschaftsbasis für Segelsportarten und andere Wassersportarten.
Erweiterung und Differenzierung der Sportangebote, die an die Stadteinwohner gerichtet sind.
Unterstützung der Sportvereine in Gdynia, was der Erreichung eines hohen Sportniveaus dienen soll.

PRIORITÄT 3. WIRTSCHAFT

Erschaffung der Bedingungen für das Wachstum der Konkurrenzfähigkeit und Entwicklung der Seewirtschaftunternehmen
Bewirtschaftung des Hafengeländes in Gdynia, um eine optimale Nutzung dessen Potentials zu erreichen.
Verkehrserreichbarkeit und Zugang zum Hafen in Gdynia. Die Durchführung der Infrastruktur in Gdynia zur Bildung des VI Transport-Korridors des europäischen Netzes der Autobahnen (TINA)
Unterstützung der Investitionen, die die moderne Herstellung und Hafendienstleistungen im Bereich des Außenhandels, Transits und der Fischerei umfassen.

Erschaffung der Bedingungen, die der Stadt die Erfüllung der Funktionen eines wichtigen Verkehrsknotens ermöglichen
1. Nutzung des Potentials der durch Gdynia führenden Transport-Korridore (TINA, Via Hanseatica) für die Entwicklung der überregionalen Funktion
2. Bau der Terminals mit hoher Funktionalität für bessere Bedienung der Passagiere im Bahn-, Bus-, Küsten-, Fähreverkehr.
3. Betonung der Bedeutung des Flughafens in Babie Do³y für die Stadt und Subregion von Gdynia sowie Unterstützung der Entwicklung des Flughafens in Rêbiechowo als eines regionalen Flughafens.

Erhöhung der Modernität und Innovationen in der Wirtschaft von Gdynia Mitentscheidung und Einführung eines langfristigen Konzeptes der Differenzierung der wirtschaftlichen Struktur der Stadt in der Zusammenarbeit mit dem wirtschaftlichen Sektor.
Unterstützung des Hochschulwesens in Gdynia. Erschaffung der Mitarbeit der Hochschulen, Wissenschafts- und Forschungsinstituten mit den wirtschaftlichen Einheiten und der Selbstverwaltung zur Durchführung der gemeinsamen Vorhaben für die Entwicklung der Stadt
Unterstützung der Entwicklung der Kooperationsnetze von Unternehmen in Gdynia in Anlehnung an moderne Kommunikationstechnologien
Einführung der Überwachung der wirtschaftlichen Konjunktur zwecks der Auswahl von effektiven Werkzeugen zur Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung

Beschaffung der Infrastruktur und Produkte für die Entwicklung des Tourismus. Unterstützung der Handlungen für die Vergrößerung der Zahl der Fähreverbindungen und der Anzahl der einlaufenden Passagierschiffe und Verbindungen im Küsten-, Luft- und Landverkehr
Ausbau der Hinterbasis für Konferenzen, Kongresse, Messen und Ausstellungen mit der Infrastruktur der begleitenden Dienstleistungen
Erweiterung der Übernachtungsplätze
Vergrößerung der Verschiedenheit des Angebots an touristischen Dienstleistungen in der Stadt, welche auf deren Geschichtserbe, Kulturangebot sowie den Natur- und Gesundheitswerten beruhen.
Bearbeitung und Werbung für neue touristische Werte der Stadt als ein wichtiges Element des regionalen Angebots.

Integration der Zentren der Dreistadt zwecks gemeinsamer Lösung der überregionalen Probleme
Bearbeitung der effektiven Formen der Zusammenarbeit der staatlichen Regierung und der Selbstverwaltung zum Entwerfen von Zielen der Seepolitik des Staates, durchgeführt in Gdynia.
Unternehmung gemeinsamer Handlungen mit den Selbstverwaltungen von Pommern zugunsten der Durchführung der Vorhaben, die eine große Bedeutung für die Entwicklung der Region haben.
Integration der Entwicklungsprogramme einzelner Stadtstellen, die die Dreistadt und die Kleine Kaschubische Dreistadt bilden.
Integration des öffentlichen Verkehrs in der Dreistadt
Zusammenarbeit zwischen den öffentlichen und privaten Einrichtungen in der Dreistadt im Bereich des Vorhabens zur Werbung und Entwicklung der Region

8. Einführung der Entwicklungsstrategie von Gdynia

Die Entwicklungsstrategie von Gdynia ist ein Dokument, das die Entwicklungslinien für eine langfristige Perspektive festlegt. Die Koordinierung der Einführung der Entwicklungsstrategie von Gdynia liegt bei der Selbstverwaltung der Stadt. Um die Bestimmungen der Strategie richtig einzuführen, ist eine Operationalisierung notwendig.
Die Grundaufgabe in diesem Bereich ist die Bearbeitung und Annahme der detaillierten Dokumente: Politik und Operationsprogramme durch den Stadtrat. Eine minimale zeitliche Perspektive der Dokumente, die die Strategie detailliert beschreiben, soll den Zeiträumen der Programmierung der Europäischen Union entsprechen.

Die Operationsdokumente müssen auf der Analyse der finanziellen Situation der Stadt mit der Berücksichtigung der Prognose von: Einkommen, Verschuldung und ihrer Rückzahlung sowie von laufenden Ausgaben bezüglich der Sozial- und Betriebssphäre der Stadt basieren. Diese Analyse, ergänzt durch die Prognose des Erwerbs der auswärtigen Mittel, ermöglicht die zeitliche Verteilung der möglichen Investitionsausgaben, sowie einen freien Teil der Einkommen zu bestimmen.

Um die Koordinierung der Handlungen zu ermöglichen, wurde eine Liste von sechs detaillierten Politiken festgelegt, die mit ihrem Bereich die Gesamtheit der Handlungen aus der Entwicklungsstrategie der Stadt Gdynia umfassen:
Verwaltung des Standortes – planmäßige und freundliche Gestaltung der Stadt für Einwohner und Wirtschaft als kommunales Gut, den Regeln der ausgeglichenen Entwicklung gemäß.
Bildung und Erziehung – Erhöhung von Bildungsniveau und Erziehungsmaßnahmen, die die Einwohner zur effektiven Nutzung ihrer Kenntnisse und zur persönlichen und beruflichen Entwicklung bewegen.
Bürgergesellschaft – Unterstützung der Einheiten, Familien und lokalen Gesellschaften, um die sozialen Grundbedürfnisse zufrieden zu stellen – Sicherung der Mittel zum Leben, der Wohnung und der Gesundheitsfürsorge.
Steigerung der Lebensqualität – Befriedigung der höheren Bedürfnisse im Bereich des Zugangs zu den Kulturgütern, Möglichkeiten des Sporttreibens, der Bildung, eines reichen Angebotes an Freizeitbeschäftigungen für die Einwohner von Gdynia und die Touristen.
Transport und Verkehr – Bildung eines effektiven und umweltfreundlichen Systems des öffentlichen Verkehrs und der Strassen, die die Bedürfnisse der Funktionalität und Entwicklung der Stadt voll decken.
Unternehmungsgeist und Innovation – Unterstützung der wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt sowohl im traditionellen Bereich der Seewirtschaft von Gdynia als auch im Bereich der neuen Industriezweige, die mit den modernen Technologien verbunden sind.

Zugleich wurden sechs Operationsprogramme festgelegt, deren Einführung in den nächsten Jahren eine besondere Bedeutung für die Entwicklung von Gdynia hat:
e-Gdynia – Programm zur Unterstützung der modernen Techniken des Zugangs zu den Informationen als ein Schlüsselfaktor zur Entwicklung der Stadt und Bedienung der wirksamen Durchführung der Wirtschafts- und Bildungspolitik.
Sicheres Gdynia – Programm der komplexen Bildungs-, Erziehungs-, Investitionstätigkeiten und der Tätigkeiten aus dem Bereich der Prävention und Beseitigung der Kriminalität, die in der Zusammenarbeit mit den Sicherheitskräften und anderen Einheiten zum Zwecke der Sicherheit der Stadt realisiert werden.
Offenes Gdynia – Programm der Teilnahme der Stadt an den Handlungen in ganz Polen und in der Welt als ein Werkzeug zum Erwerb neuer Erfahrungen, die zur schnellen Entwicklung beitragen und ein wesentliches Element der Gestaltung des Bildes von Gdynia ist.
Gdynia ohne Barrieren – Programm als Ergänzung der sozialen Politik, gerichtet auf die Bildung neuer gleichen Chancen für die Behinderten, das jedem Menschen die Möglichkeiten der Entwicklung schafft.
Grünes Gdynia – Programm der ökologischen Maßnahmen zum Bewahren und mit Garantie hoher Qualität der Umwelt in der Stadt, was die Erhöhung der Attraktivität von Gdynia und die Verbesserung der gesundheitlichen Lage der Einwohner beeinflusst.
Freundliche Stadtverwaltung – Programm der Evolution der Selbstverwaltung, um eine hohe Effektivität der geleisteten Dienstleistungen und eine freundliche Bedienung der Einwohner und Investoren zu sichern.

Die Anpassung der in der Strategie bestimmten Aufgaben an die jeweilige Politik und an einzelne Programme wurde in der Tabelle dargestellt, die eine Anlage zur Entwicklungsstrategie von Gdynia bildet.

Die Annahme der Politik und Programme als Folgen der Annahme der Entwicklungsstrategie von Gdynia bildet folgendes Schema der Einführung ihrer Eintragungen:




Die Koordinierung der Einführung der Entwicklungsstrategie von Gdynia liegt auf der Seite der Selbstverwaltung der Stadt. Um die im Dokument beinhalteten Aufgaben durchzuführen, wird das Budget der Stadt an die strategischen Ziele angepasst. Die Organisation der Durchführung wird den einzelnen Einheiten der Selbstverwaltung den in der Politik und den Programmen beschriebenen Regelungen gemäß anvertraut. Die weniger komplizierten Aufgaben werden durch die gewählte Verwaltungseinheit (Abteilung des Stadtamtes) organisiert und selbst ausgeführt. Wenn die Ausführung der Aufgabe der Mitarbeit mehrerer Stadteinheiten bedarf, wählt der Oberbürgermeister einen Koordinator. Die Aufgaben mit dem mehr komplizierten Charakter, die der Mitarbeit mit den auswärtigen Einrichtungen bedürfen, und die Programme mit dem überlokalen Charakter werden in Form von einer Partnerschaft der öffentlichen Einheiten verschiedener Stufen sowie der öffentlich-privaten Partnerschaft im Rahmen der Oparationsprogramme und Investitionsprojekten – angenommen zur Durchführung durch den Stadtrat Gdynia – realisiert. Die Quelle ihrer Finanzierung wird das Budget des Programms/Projektes sein, das sich in dem Stadtbudget befindet und die erhaltenen auswärtigen Mittel umfasst.


9. Überwachung der Entwicklungsstrategie von Gdynia

Die Überwachung der Einführung der Entwicklungsstrategie von Gdynia ist die Grundbedingung zur Durchführung der in diesem Dokument bestimmten Ziele. Diese Überwachung soll den Fortschritt der Durchführung der Politik und Programme kontrollieren, die erzielten Ergebnisse verifizieren und ihre Übereinstimmung mit den strategischen Zielen vergleichen. Im Laufe der Zeit wird auch die Beurteilung der Außensituation und Beurteilung der Grundsätze von Belang sein. Im Zusammenhang mit den Änderungen der Situation der Stadt, Region und des Staates können sie nicht mehr aktuell sein.

Die Einführung der Strategie liegt auf der Seite der Selbstverwaltung. Ähnlich, wie in der Bildungsphase ist das ein Schlüsselfaktor, der den Erfolg bringen wird.

Um eine ständige Überwachung der Entwicklungsstrategie von Gdynia durchzuführen, beruft der Oberbürgermeister einen Rat für Strategie ein. Er wird aus den Vertretern der Selbstverwaltung, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kreisen sowie Nichtregierungsorganisationen bestehen. Der Rat wird durch eine gewählte Organisationseinheit des Stadtamtes bedient.
Der Rat bestimmt u. a. die Richtlinien zur Bildung der Politik und Programme, damit sie die Termine der Ausführung der einzelnen Aufgaben, Finanzquellen und die Werte der geplanten Ergebnisse beibehalten. Dank der Anpassung der richtigen Werte, die in der öffentlichen Statistik oder in dem auswärtigen System der Berichterstattung des Stadtamtes zugänglich sind, wird eine effektive Überwachung der Einführung der Entwicklungsstrategie möglich sein.

Jedes Jahr werden die zuständigen Organisationseinheiten die Berichte über Durchführung der strategischen Aufgaben abgeben. Nach deren Bearbeitung durch eine bestimmte, ernannte Einheit und durch den Rat für Strategie werden sie von dem Oberbürgermeister dem Stadtrat und der Öffentlichkeit vorgelegt.

Die Überwachung der Durchführung der Entwicklungsstrategie von Gdynia ermöglicht die Ausführung der periodischen Analysen und Bewertung der Folgen der eingeführten Aufgaben für das sozial-wirtschaftliche Leben der Stadt. Die Selbstverwaltung von Gdynia, die die Zusammenarbeit aller an der Durchführung des Programms der Entwicklung von Gdynia teilnehmenden Partnern organisiert und koordiniert, hat entsprechend den sich ändernden Bedingungen die Möglichkeit, die Tätigkeitsfelder zu modifizieren und korrigieren.


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