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Der Modernismus in Gdynia - Modernität und Stil
Zwanziger und Dreißiger Jahren, als die Stadt Gdynia gebaut wurde. Dieser Stil war für die edle Einfachheit, den Funktionalismus und moderne Konstruktionslösungen bekannt. Die Architektur war schön, menschenfreundlich, verbunden mit einem vorher nicht bekannten Wohn- und Arbeitskomfort. Charakteristisch für diesen Stil waren - sowohl für Mietshäuser als auch für elegante Villen und Pensionen – die großen verglasten Flächen, die den Gebäuden eine besondere Leichtigkeit und Helligkeit verleihen. Aber die modernistische Bebauung von Gdynia umfasst auch die öffentlichen Gebäuden und die Hafenlager, die ebenso über diese Eigenschaften verfügen. Stil, der Gdynia von alten pommerschen Städten unterscheidet, wird von vielen marinistischen Details gekennzeichnet: Rundfenster, die an Bullaugen anknüpfen; abgerundete oder scharfe Baukörper, die Schiffsrümpfe erinnern; Aufbauten, deren Vorbild die Kommandobrücke war, oder Außentreppe wie ein Landgang… Die Entwerfer waren die besten polnischen Architekten, die hier viele hervorragende Werke schafften. Heute stellen diese Bauten die klassischen Beispiele für den modernistischen Stil dar. So viele geschlossene Komplexe der modernistischen Architektur gibt es sonst in Europa nicht. 
1. Amtsgerichtsgebäude, pl. Konstytucji 5
Entworfen von Z.Karpiński, T. Sieczkowski und R. Sołtyński, errichtet 1936. Durch seine avantgardistische und kühne Architektur ist dieses Gebäude auch heute eines der Wahrzeichen des modernen Gdynia;
2. Markthallenkomplex, ul. Wójta Radtkego 38;
3. Sozialversicherungsanstalt-Gebäude, ul. 10 Lutego 24
Entworfen von Roman Piotrowski als Sitz der Sozialversicherungsanstalt, errichtet in den Jahren 1935-1936. Eines der Wahrzeichen der modernistischen Architektur von Gdynia. Charakteristisch für den Stil: große Fensterflächen, helle Fassade, einfache Form. Nach dem Krieg: Sitz der Polnischen Seefahrtgesellschaft, heute beherbergt es viele Firmen und Institutionen;
4. Wohnhaus des BGK-Rentenfonds, ul. 3 Maja 27-31, ul. Batorego 36;
5. Seemannshaus, ul. Jana z Kolna 27;
6. Haus des Schwedischen Seemannes, ul. Jana z Kolna 25;
7. Hundsdorffs-Mietshaus, ul. Starowiejska 7/ul.Abrahama 2;
8. Zygmunt-Peszkowski-Mietshaus, Skwer Kościuszki 14;
9. A. Jurkowski-Mietshaus, Skwer Kościuszki 16;
10. Pręczkowski-Mietshaus, Skwer Kościuszki 10-12
Eines der ersten modernistischen Mietshäuser, errichtet etappenweise in den Jahren 1928-1937. Der Architekt Tadeusz Jędrzejewski hat die Wandabrundungen, die an Schiffsarchitektur anknüpfen, und einen Turm, der einer Kommandobrücke ähnlich ist, entworfen;
11. Haus des Polnischen Seglers, al. Jana Pawła II 3
Entworfen von Bohdan Damięcki und Tadeusz Sieczkowski – es ist eines der typischsten Baudenkmäler von Gdynia. Erbaut auf dem Südpier, ein Jahr vor dem Ausbruch des zweiten Weltkrieges. Sollte ein Segelsportzentrum werden, diese Funktion hat es jedoch nie erfüllt. Heute befindet sich hier die Seefahrtfakultät der Seeakademie, mit öffentlichem Planetarium und einer Schwimmhalle;
12. Haus der Firma Paged, ul. Świętojańska 44;

13. Orłowski-Mietshaus, ul. Świętojańska 68
Erbaut 1936, fällt mit einem bildhauerischen Körper, der aus zwei durchdringenden Teilen besteht, auf. Eine charakteristische Fassade aus Sandsteinplatten. Im Erdgeschoss befand sich vor dem Krieg ein schickes Warenhaus, heute – ein Presse- und Buchsalon;
14. Krenski-Mietshaus, ul. Świętojańska 55/ul. Żwirki i Wigury 4;
15. Mehrfamilienhaus Opolanka, ul. Piotra Skargi 9
Ein Gebäude im Zentrum des Stadtteils Kamienna Góra, erbaut in den Jahren 1936-1939 nach einem Entwurf von W. Prochaska. Zeichnet sich durch dynamischen Baukörper mit abgerundeten Ecken aus;
16. Julian-Rummel-Villa, ul. Mickiewicza 34;
17. Villa Ala, ul. Sienkiewicza 27;
18. Wohn- und Geschäftsgebäude der Firma Gdynika, ul. Sienkiewicza 39;
19. Bürogebäude der Firma POLSKAROB, ul. Korzeniowskiego 8/10
Eines der wenigen Bürogebäuden im Stadtteil Kamienna Góra. Erbaut in den Jahren 1934-1935 nach einem Entwurf von St. Płoski und K. Krzyżanowski als Sitz einer Transportgesellschaft. Hat eine funktionalistische Form, mit Anknüpfung an Schiffsbau, eine abgerundete Ecke, einen vorgeschobenen gläsernen Aufbau und ein Rundfenster der Eingangsarkade;

20. Villa der Gräfin Łosiowa, ul. Korzeniowskiego 7
Allgemein „Łosiówka” genannt – entworfen von Architektenteam Zbigniew Kupiec und Tadeusz Kossak. Sie ist eines der besten Beispiele für den sog. kubischen Funktionalismus in Gdynia. Derzeit Sitz des Kriegsmarinegerichts;

21. Zwillingsvilla, ul. Korzeniowskiego 25/25a
Erbaut 1936 im Stil des Modernismus, nach einem Entwurf von bekanntem Architektenteam Zbigniew Kupiec und Tadeusz Kossak. Die asymmetrischen Fassaden sind mit charakteristischen gelben Platten verkleidet. Ein Beispiel für den edlen Funktionalismus;
22. Marian-Piotrowski-Villa, ul. Sieroszewskigo 1 a
Ein modernistisches Gebäude mit einfachem Baukörper, nach einem Entwurf von Zbigniew Kupiec und Tadeusz Kossak, erbaut 1937. Sehr interessantes Beispiel für modernistische Architektur, mit Mauervorsprüngen, keramischen Fassadenelementen, stilvollen Fenstern;

23. Mietshaus von A. Ogończyk-Bloch und L. Mazalon, ul. Świętojańska 122
Erbaut 1936. Besonders interessant sind hier die ungewöhnliche abgerundete Ecke mit gläsernem Wintergartenstrang und die wellenförmigen Balkone;

phone (+ 48 58) 66 88 000, fax (+48 58) 62 09 798, e-mail: umgdynia@gdynia.pl
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